Warum offene Büros vielleicht doch nicht so gut sind

Auch das berühmt-berüchtigte Großraumbüro hat sich in den letzten Jahren weiterenwickelt. Man spricht über offene Bürokonzepte und lobt sie über den grünen Klee. Als Vorteile werden verbesserte Kommunikationsbeziehungen und Einsparungen an Bürofläche und -ausstattung genannt.

Bei unseren Freunden in den USA ist die anfängliche Begeisterung in der Zwischenzeit einer gewissen Ernüchterung gewichen. Was hierzulande schon früh einige Skeptiker aus der Wissenschaft zu Bedenken gegeben haben, scheint sich nun tatsächlich zu bewahrheiten. Vielleicht sind die offenen Bürokonzepte ja vielleicht doch nicht so gut, wie anfangs angenommen.

Zu dieser Ansicht gelangt zumindest Geoffrey James in seinem Artikel “9 Reasons That Open-Space Offices Are Insanely Stupid”. Dies sind seine Gründe gegen die offenen Bürokonzepte:

  1. Sie vermindern die Produktivität
  2. Sie machen die Mitarbeiter unglücklich
  3. Sie verursachen zeitraubende Ablenkungen
  4. Sie machen die Mitarbeiter krank
  5. Die Anzahl der Erkrankungstage erhöht sich
  6. Sie vermitteln einen Mangel an Vertrauen
  7. Sie verursachen einen enormen politischen Aufruhr
  8. Sie lassen unsere hochbezahlten grauen Zellen dahindümpeln
  9. Sie sind teurer als abgetrennte private Büros

Geoffrey unterlegt seine Behauptungen zwar mit Links zu entsprechenden Studien weiterführenden Artikeln usw., aber dennoch scheint mir seine Kritik an manchen Stellen etwas überzogen.

Vielleicht kann man die Nachteile offener Bürokonzepte ja auch schon bei der Planung vermeiden. Regine Rundnagel gibt dazu in ihrem Artikel “Offene Bürokonzepte – Open Space und Business Club” wichtige Hinweise. Dort finden Sie auch viele Hinweise zu weitergehenden Quellen als Ausgangpunkt für Ihre eigene Recherche.

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[Foto von VeronicaTherese unter Wikipedia: Open Plan, CC BY-SA 3.0]

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