Wie Sie vor einem Vortrag die Ruhe bewahren

Die meisten von uns haben Bammel davor, vor einer große Anzahl von Menschen zu sprechen. Ich erinnere mich, in einem Buch gelesen zu haben, der Grund liege darin, dann nicht mehr die Geborgenheit der Gruppe zu spüren. Im Gegenteil, das Reden vor  der Gruppe wäre eine Art Außenpostition, die Grundängste des Ausgeschlossenseins hervorrufe. Vielleicht mag das eine Erklärung für das Lampenfieber sein, ich weiß es nicht.




Wie auch immer, das Lampenfieber hat nicht nur negative Aspekte. Es gibt Experten, die bahaupten, erst durch eine gewissen Grundnervosität könne überhaupt Höchstleistung entstehen. Wichtig ist nur, dass diese Nervosität nicht überhand nimmt und der Referent nicht durch sie paralysiert wird.

Wenn man Lampenfieber auch nicht verhindern kann, so haben wir es doch selbst in der Hand, wie wir damit umgehen. Jaquelyn Smith gibt uns dazu “11 tips for calming your nerves before a big presentation”:

  1. Bereiten Sie sich gut vor!
  2. Machen Sie sich mit der Umgebung vertraut
  3. Üben Sie
  4. Stellen Sie sich den ganzen Vorgang bildlich vor
  5. Lernen Sie Ihre Zuhörer kennen
  6. Reden Sie sich selbst gut zu
  7. Machen Sie einige kleine körperliche Übungen und atmen Sie tief durch, bevor es losgeht
  8. Denken  Sie an die “3 Wahrheiten über Ihre Zuhörerschaft”
  9. Lernen Sie Ihre die Eröffnung Ihres Referats auswendig
  10. Lächeln Sie (Ach ja, die Amerikaner)
  11. Vergessen Sie nicht: Sie wirken nie so nervös, wie Sie sich fühlen

Wären noch zu erklären, was die “3 Wahrheiten über Ihre Zuhörerschaft” sind:

  1. Die Zuhörer halten Sie für den Experten, also erzählen Sie Ihnen nicht das Gegenteil
  2. Sie möchten, dass Sie Erfolg haben, sind also auf Ihrer Seite
  3. Sie wissen nicht, dass Sie einen Fehler machen, also weisen Sie sie nicht darauf hin

Ich gebe zu, die 2. Wahrheit hat mir eine wenig Stirnrunzeln bereitet, denn nicht immer ist das Publikum dem Referenten wohl gesonnen. Es gab durchaus schon Situationen, wo der eine oder die andere nur darauf gewartet haben, dass der Redner durchfällt. Auf diese “Wahrheit” kann man sich also nicht immer verlassen. In diesem Fall hilft nur, die anderen Punkte umso konsequenter zu verfolgen.

[via Lifehacker]

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