Kreativitätstipps von Brian Eno

Musikfreunden unter den Lesern braucht man sicher nicht zu erklären, wer Brian Eno ist. Die anderen verweise ich auf den entsprechenden Artikel in der Wikipedia. Dort steht:

Brian Peter George St. John le Baptiste de la Salle Eno (* 15. Mai 1948 in Woodbridge, Suffolk) ist ein britischer Musiker, Musikproduzent, Musiktheoretiker und bildender Künstler. Er gilt als Innovator in vielen Bereichen der Musik.

Stimmt. Eno gilt unbestritten als einer der kreativsten Köpfe in der Musikszene und hat als Mastermind viele bahnbrechende Neuerungen hervorgebracht oder begleitet.

Wie kommt man nur auf solche Ideen?, fragen wir uns als Normalbürger und Scott McDowell gibt uns in seinem Artikel “Developing Your Creative Practice: Tips from Brian Eno” die passende Anwort. Demnach hat Brian Eno einen ganzen Werkzeugkoffer mit geeigneten Tools, um Ideen hervorzubringen:

  1. Sammeln Sie Ideen immer und überall
    Eno hatte immer einen Kassettenrekorder dabei, um Geräusche aufzuzeichnen, die ihm interessant vorkamen. Für uns tut es vielleicht ein Notizbuch, ein HipsterPDA oder Mind-Papers.
  2. Starten auf einem unbeschriebenen Blatt
    Betrachten Sie das Papier bitte als Metafer. Nehmen Sie ein neues Werkzeug und spielen Sie zunächst damit herum. Völlig absichtslos. Daraus werden sich irgendwann Muster und Struktur ergeben.
  3. Definieren Sie bestimmte Einschränkungen
    Beschreiben Sie vor einem Projekt spezifische Bedingungen und Kontexte, in denen das Ganze ablaufen soll.
  4. Bringen Sie entgegengesetze Kräfte zusammen
    Eno ließ Musiker aufeinander treffen, die normalerweise nie miteinander gespielt hätten. Das können Sie auch im übertragenen Sinn verstehen. Gegensätze können neue Dinge hervorbringen.
  5. Oblique Strategies
    Eno entwickelte die “Oblique Strategies”. Hierbei handelt es sich um ein Set von SpielKarten, die mit Fragen, Aussagen oder Anweisungen bedruckt sind. Sie dienen zur Anregung unserer grauen Zellen.

Zu den Oblique Strategies gibt es übrigens auch entsprechende Apps für das iPhone und Android, beide Varianten übrigens kostenlos.

Schreibe eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *