Vom zweckmäßigen Gebrauch eines Notizbuchs (plus Bauanleitung)

Ich kann es drehen wie ich will, wenn es um Notizen unterwegs geht, bin ich bis jetzt noch immer reumütig zum Klassiker “Papier und Stift” zurückgekehrt. Vielleicht liegt das daran, dass ich noch zur analogen Generation komme, vielleicht ist auch mein kinästhetischer Anteil größer als ich bisher angenommen habe.




Dabei habe ich durchaus brauchbare Apps für iPhone, iPad  & Co gefunden, z. B. Captio für das schnelle Versenden von kurzen Notizen in meinen Outlook-Posteingang. Auch Drafts für das iPad möchte ich durchaus lobend erwähnen, auch wenn ich es zwischenzeitlich kaum noch verwende. Drafts ist eine mächtige App, mit der man weit mehr anstellen kann als “nur” Notizen machen. Allerdings wird es dann ziemlich kompliziert. Evernote für iOS gibt es auch noch, ich weiß, aber im Gegensatz zu der Version für PC/Mac konnte ich mich mit dieser Variante noch nie anfreunden. Nicht nur das, ich halte sie sogar für unterirdisch, sowohl was die Bedienbarkeit als auch was die Performance angeht.

Dann also wieder zurück zum Notizbuch. Momentan verwende ich ein Sigel Conceptum, liniert in Größe DIN A 5, werde es aber auf lange Sicht durch ein entsprechendes Notizbuch von X17 ersetzen. Durch die variablen Einlagen bin ich damit einfach flexibler. Das Notizbuch benutze ich als Ideenspeicher, Gedächtniskrücke und für Mitschriften in Besprechungen, Seminaren usw.

Trent Hamm mag es eine Nummer kleiner und beschreibt in seinem Beitrag “How to Use a Simple Pocket Notebook to Change Your Life”, wie er ein Taschennotizbuch von Field Notes gewinnbringend einsetzt. Nachdem er ausgeführt hat, welche Vorteile das Notieren mit Papier und (Blei-) Stift hat, geht Trent auf die Ausstattung ein. Welche Größe sollte das Buch haben, lieber kariertes, liniertes oder unbedrucktes Papier, welche Stifte eignen sich besonders gut? Hier sollten Sie Ihren eigenen Vorlieben folgen, denn es macht sicher einen Unterschied, ob Sie ganze Wörter und Sätze schreiben oder Sketchnotes bevorzugen. Ich persönlich kann z.B. den Sketchnotes nicht viel abgewinnen, daher benutze ich liniertes Papier.
Im vielleicht wichtigsten Abschnitt erklärt uns Trent, wie er die Notizen anlegt, verarbeitet und vollgeschriebene Hefte archiviert.

Wenn Sie Ihre ganz eigenen Notizbücher bevorzugen, dann empfehle ich Ihnen die Bauanleitung von Jeremy Anderberg: DIY Pocket Notebooks From Six-Pack Cartons. In einer Anleitung mit vielen Bildern zeigt er Ihnen, wie Sie aus Verpackungskartons höchst individuelle Notizbücher basteln können.

Ach ja, unter anderem über das Archivieren von Notizbüchern habe ich mich seinerzeit mit Christian Mähler unterhalten, dem Betreiber des Notizbuchblogs. Ein Besuch dieser Website lohnt immer wieder!

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