Die 10 besten Produktivitätstipps von Leo Babauta

Das Blog „Zen Habits“ von Leo Babauta hat in den Kreisen der Produktivitätsmaniacs sicher Kultstatus. Ich selbst schätze ihn als konsequenten Verfecher des minimalistischen Ansatzes. Weniger ist mehr, meistens. Vor langer Zeit hat Leo in seinem o.a. Blog seine „Top 10 Productivity Hacks“ im Überblick veröffentlicht. Wie es bei allen wirklich wertvollen Tipps der Fall ist, sind sie zeitlos und deswegen auch jetzt noch aktuell. Hier ist die Übersicht:

  1. Kümmern Sie sich um die wichtigsten Dinge zuerst
  2. Werden Sie ein Frühaufsteher
  3. Entschlacken Sie Ihre Informationsquellen und beschränken Sie sie auf das Wesentliche
  4. Entrümpeln Sie Ihren Arbeitsplatz und arbeiten Sie immer nur an einer einzigen Aufgabe
  5. Machen Sie sich früh an die Arbeit und arbeiten Sie weniger (Stunden)
  6. Vermeiden Sie Besprechungen und wenn sie das nicht können, gestalten Sie sie effektiv
  7. Vermeiden Sie unnötige Arbeiten
  8. Fangen Sie mit den dicken Brocken an
  9. Arbeiten Sie so viel wie möglich offline
  10. Machen Sie etwas, bei dem Sie mit Leidenschaft dabei sind

Meine Kommentare:

zu 2) Auch bei mir ist die produktivste Zeit der Vormittag. Was aber nicht heißt, dass ich immer ohne Probleme aus dem Bett komme.

zu 3) Hier sehe ich eine große Gefahr bez. der sozialen Netzwerke. Die Versuchung ist doch zu groß, vor der Arbeit erst einmal zu schauen, was in der Welt so vor sich geht. Wenn man ihr nachgibt, kann man eine Menge Zeit damit verplempern. Also: Erst die Arbeit dann das Vergnügen Facebook & Co.
Nach wie vor bin ich Fan des alten guten RSS-Feeds. Hier kann ich die wichtigsten Nachrichtenströme zusammenfassen und relativ schnell verarbeiten.

zu 4) Der Mensch arbeitet seriell und es gibt nur wenige Aufgaben, die sich gleichzeitig erledigen lassen. Also konzentrieren Sie sich auf das, was hier und jetzt zu tun ist.

zu 6) Wie Leo halte ich auch Besprechungen nicht per se für schlecht, sondern nur die uneffektiven und ineffizienten. Es lohnt sich allemal, sich zu überlegen, was man mit der Besprechung erreichen möchte und wie diese Ziele mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen sind.

zu 8) Das sehe ich nicht ganz so. Mitunter beginne ich den Tag mit Routineaufgaben um mich „warm zu laufen“. Den wichtigen Dingen wende ich mich zu, sobald die Betriebstemperatur erreicht ist.

In dem Beitrag verweist Leo Babauta zu jedem seiner Tipps auf einen Artikel, in dem er das Thema noch einmal vertieft. Die Lektüre lohnt sich!

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