Wie Gina Trapani GTD® vereinfacht

Vielen Menschen ist GTD® als hehres Reinformat zu kompliziert. Daher finden Sie im Internet eine ganze Reihe von Beiträgen, die sich in der Vereinfachung von GTD® versuchen.

Die wohl bekannteste „Light“-Fassung stammt von Leo Babauta. Er nennt seinen modifizierten Ansatz „Zen to Done“. Sie können die Anleitung als pdf-Datei auch in deutscher Sprache herunterladen, den Übersetzern Ivan Blatter & Co sei dafür herzlich gedankt. Einen Erfahrungsbericht mit diesem System gibt Ihnen Markus Jung: Zen To Done von Leo Babauta – und was ich daraus gemacht habe.

Auch Gina Trapani versucht sich an einer Vereinfachung von GTD®. In ihrem Beitrag „Practicing Simplified GTD“ beschreibt sie unter anderem, dass sie auf Kontexte völlig verzichtet (wie ich auch) und statt dessen nur drei Listen führt: Ein Liste für die „Next actions“, eine Liste für Projekte und die berühmte @Irgendwann/Vielleicht-Liste.

LJ Earnest schließlich ist beinahe ganz aus GTD® ausgestiegen. Warum das so ist, beschreibt sie in „When Getting Things Done Gets In the Way“ und was sie stattdessen tut, „How I Got Out Of Getting Things Done“. Mich überzeugen ihre Argumente gegen GTD® nicht, insbesondere der Hinweis, GTD® sei nur etwas für das Arbeitsleben (Wie bitte??).

Ich bin der Meinung, eine Methode oder ein Methodensatz sollte immer an die jeweiligen Arbeitumstände angepasst werden und nicht umgekehrt. Insofern schadet es nicht, die eine oder andere Veränderung einmal auszuprobieren oder besser noch, selbst zu entwickeln.

 

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