Wie Sie sich netztechnisch entgiften

Ich will gar nicht drumherumreden. Im Sommer diese Jahr gab es Momente, in denen ich gemerkt habe, dass „das Netz“ meinem Wohlbefinden durchaus deutlich abträglich war. Dies traf insbesondere auf Twitter und die unsägliche „Grexit“-Debatte zu, die damals dort geführt wurde.

Ich habe dann den Sommerurlaub dazu genutzt, meinen Umgang mit den sozialen Netzwerken neu zu überdenken. Das Fazit: Ich habe die Zeit, die ich mit Twitter oder Facebook verbringe, deutlich reduziert. Und siehe da, es geht mir besser damit.

Micah Nielsen treibt offensichtlich das gleiche Problem um, zumindest lässt ein Artikel von ihr darauf schließen: Howto: Detox from the Internet. Für eine wirkungsvolle „Entgiftung“ macht sie folgende Vorschläge:

  1. Koppeln Sie sich ab vom Netz
  2. Besorgen Sie sich eine Software zum Blocken von Inhalten
  3. Verwenden Sie einen Wecker anstatt Ihr Smartphone
  4. Verbannen Sie Ihre Ladestation aus Ihrem Wohnbereich
  5. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Hobby!
  6. Klicken Sie nicht auf jeden Button, nur weil er da ist
  7. Wenn die Batterie leer ist, gönnen Sie dem Gerät eine Pause
  8. Benutzen Sie zur gleichen Zeit immer nur einen einzigen Bildschirm
  9. Benutzen Sie Ihr Hirn anstatt Google
  10. Verwenden Sie den „Bitte nicht stören“-Status
  11. Keine technische Geräte, wenn Sie zu Tisch sind

Haben Sie noch ein paar persönliche Tipps zur „Entgiftung“ auf Lager oder halten Sie davon gar nichts? Was meinen Sie?

4 Antworten

4 Gedanken zu „Wie Sie sich netztechnisch entgiften

  1. Nimue

    Joa, das kommt mir bekannt vor… Noch viel schlimmer ist bei mir persönlich die Informationssucht… Meinen RSS-reader darf ich nicht mehr fütter, der platzt jetzt schon.
    Und Pinterest hat der Teufel gemacht, just sayin‘ !

    Antworten
  2. Jörg K. Unkrig

    Stimme dir in vielen Punkten zu, lieber Stephan! Sich von manchen (gefühlten) Zwängen im Netz freizumachen, macht entspannter.
    Oft macht man sich zu abhängig davon und wartet darauf, dass man eine Antwort bekommt, eine Mitteilung oder zumindest ein „Like“. Dabei bringt einem ein realer Kontakt manchmal eben mehr als 100 virtuelle.
    Also auch hier ist Entschlackung angesagt! Wie gehst du als Blogger damit um, wenn du keine Rückmeldung auf deine Einträge erhältst, wäre meine Frage.

    Mit kollegialen Blogger-Grüßen

    Jörg

    Antworten

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