Muss die Besprechung wirklich sein?

Viele Leute meinen, die beste Besprechung sei die, die gar nicht stattfindet. Ich sehe das nicht ganz so, gestehe aber zu, dass sinnlose oder schlecht durchgeführte Besprechungen zu den größte Produktivitätskillern im Wirtschaftsleben gehören.

Elizabeth Grace Saunders stellt daher in einem Artikel die berechtigte Frage „Do You Really Need to Hold That Meeting?“. Zur Beantwortung dieser Frage stellt sie einen Entscheidungsbaum vor. Besonders kompliziert ist dieses Diagramm nicht, dennoch geht es noch einfacher.

Ich erinnere mich an eine Regel des Schöpfers der OpenSpace-Technology, Harrison Owen. Danach gibt es nur zwei Gründe, an einer Besprechung teilzunehmen:

  1. Sie können etwas beitragen oder
  2. Sie können etwas lernen.

Trifft weder das eine noch das andere zu, dann verschwenden Sie Zeit: Ihre eigene und die der Teilnehmer an dem Meeting.

3 Antworten

3 Gedanken zu „Muss die Besprechung wirklich sein?

  1. Fabian

    Lieber Stephan,
    danke für den Link (und natürlich auch deine Gedanken)!

    Ich bin völlig „bei dir“. Bei jedem Meeting sollte man sich nach dem Grund fragen, warum man dabei sein sollte.
    Und ja, man kann (digitale) Einladungen zu einem Meeting wirklich auch mal ablehnen, das geht (und tut sogar richtig gut)! 😀

    Eigentlich sollten wir Einladungen für schlecht (oder nicht) vorbereitete Meetings(z.B. ohne Agenda oder klares Ziel) grundsätzlich ausschlagen! Wenn wir da alle konsequenter wären, würde sich bald etwas verändern… 🙂
    LG! Fabian

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  2. Verena

    Super auf den Punkt gebracht, wie man entscheiden kann, ob ein Meeting sinnvoll ist. Würde sich diese Fragen jeder Teilnehmer vor einem Meeting stellen, könnte viel Zeit gespart werden und Meetings würden deutlich effektiver ablaufen.

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