Lang lebe die Karteikarte!

Momentan beobachte ich auf Twitter, dass über die guten alten Dinge, wie Fax, Notizbuch & Co etwas despektierlich hergezogen wird. Achtung, Freunde, Totgesagte leben länger. Mir fällt dazu immer das Wort des genialen Frank Zappa ein:

Jazz ist nicht tot, er riecht nur etwas komisch.

Genau so verhält es sich mit der Karteikarte. Wie die Karteikarten von Niklas Luhmann und Ryan Holiday genutzt wurden, habe ich im ToolBlog schon beschrieben. Auch der Hipster-PDA ist eine bekannte Anwendung im Karteikartenformat. Matthias Büttner hat den Hipster-PDA um eine Lederhülle ergänzt und zu einem ganzen Konzept bestehend aus Karteikarten, Hefte und Stifte umfunktioniert und sogar ein Buch darüber geschrieben. Es trägt den Titel „MbKK – Management by Karteikarte Die „Neue Zettelwirtschaft“ (Leseprobe). In dem Buch behauptet Büttner, mit der „neuen Zettelwirtschaft“ sei alles möglich, was auch mit dem Notizbuch geht:

  • Kurznotizen
  • Zeit- und Aufgabenmanagement
  • Daten sammeln
  • Selbstmanagement und
  • Lernen

Ob das stimmt, können Sie selbst überprüfen, wenn Sie bei unserer Verlosung mitmachen und gewinnen.

Wir verlosen hier und heute das Buch MbKK in der Hardcoverversion plus ein Stück der „MindPapers“.

Sie müssen nur hier im ToolBlog bis zum 25. September einen Kommentar zu Karteikarten schreiben und schon sind Sie im Lostopf! Viel Glück!

FrankZappaVilnius

Das Foto ist von mir und zeigt das Frank-Zappa-Denkmal in Vilnius.

22 Antworten

22 Gedanken zu „Lang lebe die Karteikarte!

  1. Blandyna Bogdol

    Hallo,

    ich schreibe doch sehr viel per Hand, weil ich mit den Notizen besser klar kommen und würde deswegen gerne das Buch gewissen. Über das Schreiben und Verwalten von Karteikarten kann ich immer noch was lernen.

    Helfen Sie meiner Kreativität!

    Viele Grüße
    Blandyna

  2. Thilo Niewöhner

    Lieber Stephan,
    wie Du weißt, bin ich ein großer Freund des handgeschriebenen Wortes.
    Zwar halte ich das Fax definitiv für überholt, elektronische Notizen hingegen helfen mir im Alltag nicht wirklich. Also bin ich treuer Vertreter des allzeit bereiten Notizbuches.
    Da ich ebenso treuer X17-Kunde bin, habe ich die MindPapers zwar auch in meinem Repertoire; eine nachhaltig unterstützende Benutzung im täglichen Arbeiten hat sich bisher aber für mich noch nicht eingestellt.

    Als Sammelpunkt für Wissensbrocken für meine Elektronikprojekte nutze ich Karteikarten und Mindpapers dagegen regelmäßig, wenn auch nicht oft.
    Hier nutze ich aber den altmodischen Karteikasten, da ich diese Karten nicht unterwegs nutze.

    Meinst Du, „MbKK“ kann hier neue Impulse liefern?

    Beste Grüße

    Thilo

  3. Thomas Michl

    Hallo Stephan, obwohl ich Freund digitaler Hilfsmittel bin – dem Papier schwöre ich nur ungern ab. Und jetzt bin ich neugierig auf die dahinter … Gruß Thomas

  4. Joachim

    Im Arbeitsleben bin ich ja vorwiegend elektronisch unterwegs. Zu Hause schätze ich jedoch die Aufgabenlisten in Form von „Zettelwirtschaft“. Karteikarten und alte Visitenkarten kommen mir da bislang eher aus Versehen unter. Daraus ein System zu machen, darauf kam ich bislang noch nicht. Klingt aber durchaus vorstellbar.

    Mal probieren.
    Und somit: Danke für eine Inspiration und einen neuen möglichen Weg!

  5. Henrik

    Ich habe so Einiges durchprobiert, sowohl analog als auch digital. Das Karteikartensystem (habe die Mindpapers X17 in der A7 Version) hat den Vorteil, dass man die einzelnen Karten hin und herschieben kann (=kreativer Umgestaltung zur Ideenfindung, Auslegen als Prozesskette, usw.), besser als auf jedem Rechner.
    Außerdem verleiht es einem Gelegenheit, endlich mal wieder mit dem guten alten Füller zu schreiben (da lauscht noch nicht mal der befreundete Geheimdienst dran (-; ….)

  6. Andreas

    Versuch mal, mit einer App eine Zahnlücke zu reinigen, Karteikarten sind da die erste Wahl. Zur Not auch Visitenkarte, aber die ist teurer. Mahlzeit 😉

  7. Pingback: Lang lebe die Karteikarte! Ein Gewinnspiel auf toolblog.de! | X17 Blog

  8. Mathias

    Hallo, für wirklich kreatives braucht es für mich ein Stück Papier und einen Stift, zumindest Anfangs. Hand-Denken sozusagen.
    Um das Wirrwarr der Gedanken zu sortieren sind Karteikarten ideal. Zumindest kann ich mir das sehr gut vorstellen.
    Na ja, mal sehen, vielleicht sorgt ihr auch dafür, daß ich das bald testen kann…

  9. Carmen

    Ich verwende mit großer Begeisterung eines X17 in A6 (Modeskin Leserfasermaterial schwarz) als meinen Kalender , für meine ToDos und Notizen. Ich orientiere mich dabei etwas an GTD, was mir sehr hilft, einen freien Kopf zu bewahren :).
    Gern würde ich das Konzept der MindPapers ausprobieren und mir die richtige Benutzung anlesen, um einige Gewohnheiten von mir zu ändern.

  10. Ella

    Ich benutze hauptsächlich ein gebundenes Notizbuch (im Traveler’s Notebook), aber ergänzend auch Karteikarten. Elektronische Notizen verwende ich gar nicht, die verschwinden zu schnell aus dem Sichtfeld. Außerdem fehlt mir da die Haptik von Papier und Leder.

  11. Jörg

    Hallo

    Ich versuche gerade meiner Tochter das Lehrnen von Vokabeln schmackhaft zu machen. Das lehrnen mit dem Karteikarten – System ist gut aber
    nur mit den Karten in der Hand für junge Mädchen “ uncool “
    Ein schöner Umschlag würde das lernen cooler machen.

    Das ist nur der Anfang für ein prima Karteikartensystem.

    Gruß
    Jörg
    P.S.: Ich nutze das System beruflich und privat und möchte es gerne weitergeben.

  12. Rena

    Ich nutze die Mindpapers in A 5 für die Arbeit in der Jugendhilfe, für unseren aktuellen Haubau, für To-Do Listen und für alles was mir in den Sinn kommt.
    Ich würde gerne noch mindpapers in kleiner ausprobieren.

  13. Jochen Krull

    Kenne schon die anderen X-17-Produkte und nutze Karteikarten. Hätte gerne das Buch für weitere Anregungen und zum anschließenden Verschenken

  14. Organisation mit Sabine

    Zettelwirtschaft ist bestimmt nicht tot – man muss es halt richtig machen. Sonst gibt es analog und digital Chaos. Aber das Fax, das riecht schon nicht mal mehr …
    Trotz vieler Versuche auf digitale Helfer umzusteigen, bleibe ich beim Papier. Das ist halt allzeit bereit 😉
    LG
    Sabine

  15. Michaela

    Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich mit Kalendern und Notizbüchern. Ich habe schon vieles ausprobiert – von Filofax über x47 zu Moleskine. Nichts hat mich wirklich überzeugt. Filofax ist zu unhandlich beim Schreiben oder zu schwer für die Handtasche; bei x47 fehlt mir ein Verschluss, die Seiten der Hefte verknicken in der Handtasche; der Einband von Moleskine ist nicht strapazierfähig, in der Tasche gibt es hässliche Kratzer und verschlissene Ecken. Elektronische private Terminplanung ist nicht mein Ding. Gestern bin ich auf die Mind-Papers aufmerksam geworden. Karteikarten anstelle von Notizbuch und/oder Kalender? Vielleicht. Aber auf jeden Fall lassen sich in der Hülle prima Belege, Visitenkarten, Briefmarken, Postkarten, ein Reisepass usw. verstauen. Und etwas zum Schreiben braucht man unterwegs immer mal. Vorhin ist mir eingefallen, wie man die Karteikarten sogar als Kalender nutzen könnte. Gerade im letzten Viertel eines Jahres muss man schon ab und zu Termine für das nächste Jahr notieren, hat aber noch keinen neuen Kalender. Man könnte sich also für einen solchen Termin ein Karteikärtchen mit dem entsprechendem Datum anlegen. Kommt für denselben Tag ein Termin hinzu, kann man ihn auf derselben Karte notieren. Termine für andere Tage kommen jeweils auf extra Karten. Mit einer Foldback-Klammer (zusätzlich zum Sloop) kann man die Karten chronologisch zusammen heften und im Mind-Papers immer dabei haben. Sobald der neue Kalender da ist, kann man die Termine einfach übertragen. Wenn man nur wenige Termine im Jahr hat, lässt sich ein Kalender so sogar ersetzen.

  16. ulrike

    Ich schreibe, male und zeichne viel.
    Karteikarten benutze ich, um meine Wollprojekte, die ich so stricke zu planen, zu berechnen, zu skizzieren und den Überblick über den Wollvorrat zu behalten. Das tue ich im Format A6.
    Das Format A5 benutze ich, wenn ich zeichnen will. Hierfür sind glattweiße Karteikarten ideal.
    Und eines fernen Tages veröffentliche ich bestimmt mal Gedichte mit Bildern.
    LG

  17. Johannes

    Ich habe bereits versucht mit dem HipsterPDA zu arbeiten, bin jedoch nie damit klar gekommen. Vielleicht liefert mir ja dieses Buch neue Ideen zum Arbeiten mit Karteikarten.

  18. Till

    Tools auf das Wesentliche reduzieren- Karten sind mobil, benötigen keinen Strom und sind flexibel einsetzbar. Ich bin gerade dabei die Onlinetools zu reduzieren – und zurück zu einer flexiblen Lösung zu gehen.

  19. Frank

    Die MbKK Leseprobe hat mich sehr neugierig gemacht, all die Anwendungsbeispiele kennen zu lernen. Wenn ich das Buch nicht gewinne, dann werde ich es mir kaufen müssen!

  20. Andreas

    Zeitlos, Elegant &
    Klassisch!

    Mehr muss man nicht dazu sagen!

    Außer das ich mich über Hardcoverbuch freuen würde. Denn ich leide seit Jahren unter eines HWS-Prolaps und hatte 2 Handgelenk OP’s und leide regelmäßig unter Schmerzen.

    Ich würde das Buch und Mind-Papers benutzen um meine Einstellungen, mein Verhalten und mein Leben mit und um die Schmerzen zu erforschen und zu ändern!

    Aller Think-Methode! Das Buch is nur zu empfehlen 🙂

    Um wieder mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben.

  21. Pingback: Und der Gewinner ist… › ToolBlog

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