Experten zu Mythen der Produktivität

Es gibt bestimmte Grundsätze, die offensichtlich untrennbar mit erfolgreicher Selbstorganisation verbunden sind. Zwei Beispiele aus meiner persönlichen Hitliste:

  • Die dickste Aufgabe zuerst am Tag erledigen, auch als Frosch-Herunterschluck-Prinzip bekannt
  • Wichtiges von Eiligem unterscheiden, wie es in der Eisenhower-Matrix zum Ausdruck kommt

Mittlerweile sind manche dieser Grundsätze zu Heiligen Kühen geworden, bei denen die meisten Zeitgenossen nicht mehr im Traum daran denken, sie kritisch zu hinterfragen. Erik Fisher hat eine Vielzahl von Interviews mit Selbstorganisations-Experten geführt und seine Erfahrungen zusammengefasst: The 12 Most Surprising Things I’ve Learned From 100 Interviews With Top Productivity Experts. Und siehe da, die Spezialisten räumen mit manchen Mythen auf, wie z.B.

  • Bei leeren Eingangskorb geht es eigentlich gar nicht darum, den Eingangskorb restlos zu leeren (Merlin Mann)
  • Aufschieberitis kann durchaus von Vorteil sein (Rory Vaden)
  • Das Streben nach Work-Life-Balance kann kontraproduktiv sein (Brooke McAlary)
  • Man muss gar nicht seine Bestimmung kennen, um bedeutsame Arbeit zu leisten (Jeff Goins)

Aber in den Interviews geht es natürlich nicht nur um das Entzaubern von Mythen. Vielmehr gibt es auch andere Hinweise. Etwas wie man Pinterest als Produktivitätswerkzeug einsetzen kann oder Storytelling dabei hilft, sich zu konzentrieren.

Wenn Sie an der einen oder anderen Lektion von Erik Geschmack gefunden haben, dann können Sie auch tiefer einsteigen, denn zu jeder gibt es den Link zum entsprechenden Interview.

 

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