Die richtigen Fragen zum Herunterschalten

Vor einiger Zeit meinten einige Journalisten in der Arbeitswelt einen neuen Hype auszumachen. „Downshifting“ hieß das Zauberwort. Die allwissende Wikipedia schreibt dazu:

Als Downshifting bezeichnet man einen Lebensstil mit dem Ziel, ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen. Es ist eine alternative Lebensart, die durch teilweisen und gezielten Konsumverzeicht größere persönliche Freiräume schafft.

Megan Starbuck stellt uns in diesem Zusammenhang „8 Questions to Feel More Free“, wenn wir zweifeln, ob wir uns von etwas trennen sollen oder nicht:

  1. Führt die Sache (der Umstand etc.) zu einem Gefühl des Eingesperrtseins?
  2. Könnte ich es (oder etwas anderes oder sogar besseres) später kaufen?
  3. Wäre ich ohne es glücklicher?
  4. Was könnte ich mit dem Platz machen, den ich sparen würde?
  5. Könnte jemand anderes mehr davon profitieren?
  6. Ist es die Mühe wert, es zu behalten?
  7. Würde ich es jetzt kaufen, wenn ich es in einem Geschäft entdeckte?
  8. Macht es mir Freude, es zu sehen oder daran zu denken?

Sie merken schon, diese Fragen folgen dem Grundsatz „der größte Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen“. Ich glaube, dass diese Fragen durchaus eine Hilfestellung sein können, ob man ein bestimmte Sache behalten oder kaufen soll.

Ein Tipp von mir: Interpretieren Sie diese Fragen durchaus auch im übertragenen Sinn. Es könnte sich auch lohnen, sich anstatt von einer Sache auch von einer Gewohnheit zu trennen, um dadurch wertvolle (Lebens-) Zeit zu gewinnen.

Wenn Sie sich näher mit diesen Fragen beschäftigen möchten, dann empfehle ich Ihnen wärmstens das Buch von Jakob Lund Fisker: „Early Retirement Extreme“ (ich habe darüber schon im ToolBlog geschrieben).

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Die richtigen Fragen zum Herunterschalten

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