Wie man eine Checkliste aufsetzt

Wenn es um Abläufe geht, bei denen immer wieder dieselben Teilaufgaben abgearbeitet werden müssen, dann leistet uns die Checkliste gute Dienste. Das Gehirn ist es nicht gewohnt, auf Knopfdruck das gespeicherte Wissen preiszugeben, es besteht die Gefahr, einen wichtigen Schritt zu vergessen. Davor bewahrt uns die Checkliste, sie entlastet das Gehirn enorm. Das hat nichts mit Denkfaulheit oder ähnlichem zu tun, denn gerade Menschen mit anspruchsvollen Berufen wie Piloten, Chirurgen usw. nutzen Checklisten. Sie sind bestimmt nicht auf den Kopf gefallen und wissen genau, warum sie dies tun.

Bruce Harpham gibt uns in dem Artikel „How To Build A Checklist In 6 Steps“ eine Checkliste am die Hand, mit deren Hilfe wir unsere eigenen Checklisten zusammenbauen können. Hier die Schritte:

  1. Identifizieren Sie die „dummen“ Fehler, die einen Misserfolg verursachen können
  2. Bitten Sie andere Personen um zusätzlichen Input
  3. Erstellen Sie eine Liste der einfangen Handlungsschritte
  4. Erstellen Sie eine Liste der Informationsschritte
  5. Testen Sie die Checkliste
  6. Überarbeiten und verfeinern Sie die Checkliste

Als ich noch als Produktionsingenieur gearbeitet habe, haben wir Checklisten an vielen Stellen mit Erfolg eingesetzt. Verwenden Sie sie immer dann, wenn Prozesse automatisiert ablaufen sollen. Ich selbst habe mir Checklisten für die Erstellung von Fotoprotokollen, für die Wochendurchsicht oder zum Koffer packen erstellt.
Funktioniert!

Checkliste

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