Die Dateiablage einmal anders

Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Dateiablage zu organisieren. Wenn ist um die Papierablage geht bin ich z. B. Fan der Ablage nach Noguchi, bei Computerdaten verlasse ich mich (zumeist) auf die Suchfunktion des Betriebssystems oder auf spezielle Programme wie Lookeen oder Devonsphere Express.

Einen anderen interessanten Ansatz, seine Dateien abzulegen, verfolgt Brooks Duncan in seinem Beitrag „A Filing System That Keeps You Motivated“.
Er schlägt vor, die Rollen zu definieren, die man im Leben einnimmt und dementsprechende Kategorien für die Ablage zu definieren. So findet man dann in der Dateiablage Kategorien wie

  • Familienvater/Familienmutter
  • Sohn/Tochter
  • Führungskraft usw.

Diese unterschiedlichen Rollen können auch bestimmten Projekten zugeordnet sein, wie

  • Bauherr
  • Urlaubsreisender o.ä.

Brooks schreibt, dass er diese Einteilung überall vornimmt, also auch z.B. im E-Mail-Programm. Er glaubt, dass die Organisation der Dateien gemäß der Rollen, die man im Leben einnimmt, auch zu der eigenen Motivation beiträgt. Er begründet dies in seinem Artikel auch ausführlich.

Mag sein. Ich finde diese Herangehensweise durchaus interessant, kann Sie mir aber für meine eigene Organisation schwer vorstellen. Was meinen Sie dazu?

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Die Dateiablage einmal anders

  1. Joachim Schlosser

    Interessant trifft es gut. Für meinen Teil ist mir das zu kompliziert. Tagging mit diesen Begriffen – am besten im Dateinamen – finde ich hilfreich, eine Ordner-Ablage verkompliziert die Sache jedoch meist. Und oft lassen sich ja Rollen für einen bestimmten Vorgang nicht voneinander abgrenzen.

    Antworten

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