Effiziente Meetings: Kleine Tipps und Tricks

Gestern bin ich über einen interessanten Beitrag von Thomas Mathoi gestolpert: Lean Coffee. Er beschreibt dort eine Methode zum Strukturieren von Meetings, die auf das Personal Kanban zurückgeht. Die Visualisierung bzw. Strukturierung erfolgt über ein Agenda – Board mit drei Spalten:

  1. Die Themen – Spalte:
    Sie dient der reinen Sammlung der Besprechungsthemen, auch „Themenspeicher“ genannt. Am besten eignen sich dazu Post-it-Notes,
  2. Die Im-Gespräch-Spalte:
    Wenn über ein Thema gesprochen wird, wandert der entsprechende Haftklebezettel von der Themen-Spalte hier hin.
  3. Die Besprochen – Spalte:
    Wenn das Thema erledigt ist, wird der entsprechende Zettel hierhin geklebt.

Die Besprechung ist dann zu Ende, wenn alle Zettel in der Besprochen – Spalte hängen. Klar, so kann man es machen. Aber auch anders.

J.D. Meier nennt seine Methode Ten at Ten Meetings. Der Ansatz besteht aus folgenden drei Schritten:

  1. Einplanen:
    Vor Montag bis Donnerstag werden 10 Minuten für ein Treffen anberaumt. Nur am Nachmittag. Der Freitag bleibt frei.
  2. Drei einfache Fragen:
    Die Teilnehmer laufen umher und beantworten die Fragen:

    1. Was hast Du bisher erledigt?
    2. Was hast Du heute schon erledigt?
    3. Wo brauchst Du Unterstützung?
  3. Konzentration
    Die Teilnehmer konzentrieren sich auf die drei Fragen innerhalb des Zeitrahmens von 10 Minuten.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal auf das 22-Minuten-Meeting hinweisen. Schauen Sie hier:

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