Prioritäten: 4 schräge, aber interessante Tipps

Tipps und Tricks, wie Sie Ihre persönliche Produktivität steigern können, gibt es wie Sand am Meer. Vivian Giang hat ein paar eher ungewöhnliche ausgegraben: 4 Odd yet Effective Ways the Smartest People Prioritize Their Days. Stimmt, diese Hinweise sind auf den ersten Blick tatsächlich etwas „schräg“, aber es lohnt sich durchaus, sie ein zweites oder drittes Mal zu betrachten und tiefer darüber nachzudenken.

  1. Denken Sie über den Tod nach
  2. Tragen Sie jeden Tag dieselbe Kleidung
  3. Verstehen Sie den Unterschied zwischen wichtig und dringend
  4. Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie unter allen Umständen vermeiden möchten

Punkt 2 teile ich nur insofern, als darin eine Aufforderung zur Vereinfachung steckt. Kleidung ist auch Ausdruck Ihrer Persönlichkeit. Für mich wäre es eine Horrorvorstellung, liefen alle Menschen in gleichen Klamotten durch die Gegend. So etwas kennen wir ja aus manchen Ländern der Welt.

Zu Punkt 3 ist schon viel gesagt worden. Hier geht es um mehr als die Anwendung des Eisenhower-Prinzips. Es geht darum, sich gewiss zu sein, was man wirklich möchte.

Wobei wir bei Punkt 1 wären. Die Zeit, die uns zur Verfügung steht, ist endlich. Man sollte mit seinen Vorhaben nicht zu lange warten. Dazu ein passender Tweet aus meiner Timeline:

Punkt 4 erscheint mir sehr wichtig. In meinen Workshops zur Karriereplanung empfehle ich den Teilnehmern immer, auch eine Liste mit Dingen aufzustellen, die sie auf keinen Fall tun möchten, d.h. wo sie auf keinen Fall arbeiten möchten, für wen sie auf keinen Fall arbeiten möchten usw. Diese Liste umreißt das Gebiet des no-go, in das man sich über die Jahre schnell verirren kann, wenn man keine derartige Landkarte mit sich führt.

 

6 Antworten

6 Gedanken zu „Prioritäten: 4 schräge, aber interessante Tipps

  1. Daniel

    Zu 2. — die Beispiele im Originalartikel zielen nur auf eine Vereinfachungsstratgie („Uniform“ Strategie, dass man nicht jeden Tag entscheiden muss, was man trägt) — nicht auf Gleichmacherei. Entsprechend würden nicht alle Leute mit der gleichen Kleidung rumlaufen, sondern jede Person würde immer die gleiche, persönlich ausgewählte Kleidung tragen (Steve Jobs Jeans, Jeff Bezos Khakis, etc.). Das würde nicht nur das Erkennen von Personen vereinfachen, sondern auch den Start in den Tag. Persönlich habe ich mit wenige aber qualitativ hochwertige Arten von Kleidungstücken gute Erfahrungen gemacht. Gibt einige interessante Websites und Artikel was das Reduzieren von Kleidung im Alltag betrifft (was im Schrank ist, nicht, was man trägt, wobei’s dazu sicherlich auch Postings gibt).

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    1. Stephan

      Ja, Du hast recht mit Deinem Hinweis auf die Gleichmacherei.
      Dennoch wäre es für viele Menschen eine große Einschränkung, nicht die Kleidung variieren zu können, nach Laune, nach Wetter, nach Lust. Und dazu braucht man eben eine gewisse Auswahl, aus der man wählen und kombinieren kann.
      Im Übrigen mag ich keine Uniformen, nicht mal die eigene. 🙂

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      1. Daniel

        Yup, etwas Variation ist sicherlich notwendig — mindestens Jahreszeiten und Funktion (geschäftlich, event, outdoor, etc.). Trotzdem lohnt sich ein Blick auf „weniger Kleidung, dafür hohe Qualität und gut kombinierbar“. Gab in einem Tiny House Magazin mal zwei Artikel dazu, u.a. mit Hinweis auf http://theproject333.com (im Artikel selbst ging’s um vorhandene Kleidung als Startpunkt, tägliche Gegenstände identifizieren, neutralen Kern bauen, und Akzente mit jahreszeitlichen Gegenstände/Kleidung setzen).

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  2. Pingback: Die minimalistische Kleiderordnung » ToolBlog

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