Die Gesetze von Newton, angewendet auf die Produktivität

Wir alle kennen Sir Isaac Newton, den Giganten der Physik. In seiner Schrift „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“ veröffentlichte er „drei Grundsätze (Gesetze) der Bewegung […], die als die newtonschen Axiome, Grundgesetze der Bewegung, newtonsche Prinzipien oder auch newtonsche Gesetze bekannt sind“ (Quelle).
Die von ihm formulierten Gesetze waren bahnbrechend, auch für für Generationen von Schülern, die ja nach Talentlage mehr oder weniger daran verzweifelt sind.

James Clear hat sich den Spaß gemacht, die Newtonschen Gesetze auf die Produktivität anzuwenden: The Physics of Productivity: Newton’s Laws of Getting Stuff Done.
Die Gesetze lauten:

  1. Trägheitsprinzip: Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.
  2. Aktionsprinzip: Die Änderung der Bewegung ist der Einwirkung der bewegenden Kraft proportional und geschieht nach der Richtung derjenigen geraden Linie, nach welcher jene Kraft wirkt.
  3. Reaktionsprinzip: Kräfte treten immer paarweise auf. Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleich große, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A (reactio).

Wenn ich die Gesetze so lese, fallen mir schon manche Parallelitäten zur menschlichen Produktivität ein.
Ob die Anwendung der Newtonschen Gesetze auf die Produktiviät sinnvoll ist, sei dahingestellt, interessant zu lesen sind die Ausführungen von James allemal, zumal sie auch mit anschaulichen Bildern illustriert sind.

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