Gesprächsführung: Wie Sie Rapport herstellen (mit Tipps vom FBI)

Viele kennen den Begriff „Rapport“ als Fachausdruck aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP). Manche aber auch nicht. Darum hier die kurze Erklärung: Rapport ist das, was wir meinen, wenn wir sagen, zwei Menschen seinen  „auf der gleichen Wellenlänge“ oder zwischen beiden „stimme die Chemie“. Die superschlaue Wikipedia weiß es natürlich wieder besser:

Rapport (frz. „Beziehung, Verbindung”) bezeichnet eine aktuell vertrauensvolle, von wechselseitiger empathischer Aufmerksamkeit getragene Beziehung, d.h. „guten Kontakt“ zwischen zwei Menschen, insbesondere zwischen Psychotherapeut und Klient resp. Hypnotiseur und Hypnotisiertem.

Wie auch immer. Normalerweise brauchen Sie sich um Rapport nicht zu kümmern. Das funktioniert automatisch oder unbewusst (oder eben auch nicht, dann bekommen Sie „keinen Draht“). Aber natürlich können Sie auch versuchen, Rapport bewusst herzustellen. Wie das geht, zeigen uns Eric Barker und das FBI in dem Artikel Top 10 FBI Behavioral Unit Techniques for Building Rapport With Anyone. Hier die Hinweise der Spezialisten:

  1. Setzen Sie künstliche zeitliche Beschränkungen
  2. Stellen Sie sicher, dass Ihre Sprache und Ihr Körperausdruck zueinander passen
  3. Sprechen Sie langsam
  4. Bitten Sie um Hilfe
  5. Stellen Sie Ihr Ego hintan
  6. Zeigen Sie dem Anderen Ihre Wertschätzung (fragen Sie)
  7. Fragen Sie wie, wann, warum? (offene Fragen)
  8. Quid Pro Quo (oder anders: Ich gebe, damit Du gibst)
  9. Schenken Sie etwas
  10. Überprüfen Sie Ihre Erwartungen

FBI hin oder her, ich finde die Tipps durchaus nützlich.

Übrigens finden Sie bei Reddit eine Diskussion zu dem o.a. Artikel, an der Sie sich aktiv beteiligen können. Die Lektüre ergänzt den Beitrag perfekt, finde ich.

 

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