Die Tagesplanung in 18 Minuten




Über die Art und Weise, wie und wann wir unseren (Arbeits-) Tag planen sollten, gehen die Meinungen auseinander. Manche Autoren empfehlen, die Planung abends zu machen, manche am Morgen des betreffenden Tages. Ich konnte mich bis heute noch nicht festlegen, ich plane meine Aufgaben mal so, mal so. Soviel zum Zeitpunkt.

Bleibt noch offen, wie man die Planung durchführt. Shane Parrish zitiert den Autor Peter Bregman und schlägt „An 18-Minute Plan for Managing Your Day And Finding Focus“ in drei Schritten vor.

  1. Die Morgennotizen (5 Minuten)
  2. Die Neubewertung (1 Minute für jede Stunde)
  3. Die Abendnotizen (5 Minuten)

Wenn man einen 8-Stunden-Tag voraussetzt, beträgt die Planungszeit also tatsächlich 18 Minuten am Tag. Nicht viel, sollte man meinen. Was verbirgt sich aber nun hinter den einzelnen Schritten?

Morgennotizen:

Hier schreiben Sie alle Aufgaben/Tätigkeiten auf und entscheiden dann „welche von ihnen diesen Tag höchst erfolgreich machen“. Erstellen Sie aus diesen Ihre To-Do-List und planen Sie sie an diesem Tag ein.

Neu bewerten (Refocus):

Zu Ende jeder Arbeitsstunde fragen Sie sich, ob die letzten 59 Minuten effizient und effektiv waren. Ziehen Sie entsprechende Schlüssen für die kommende Stunde. Wiederholen Sie dies über den ganzen Tag.

Abendnotizen:

Lassen Sie den vergangenen Tag Revue passieren und beurteilen Sie ob so erfolgreich verlaufen ist, wie Sie sich das vorgestellt haben. Fragen Sie sich:

  • Wie ist der Tag gelaufen? Welchen Herausforderungen sind Sie begegnet?
  • Was haben Sie heute gelernt? Gibt es Lernerfahrungen für morgen?
  • Mit wem habe ich wie zusammengearbeitet? Welches Feedback sollte ich geben oder mir geben lassen?

Viel Selbstverständlichkeiten, ich weiß. Der Schlüssel liegt wie so oft in der Konsequenz der Umsetzung. Dann könnte es auch funktionieren.

 

 

 

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