Erkenntnisse einer menschlichen Laborratte




Graham Allcott hat sich nach eigener Auskunft letztes Jahr „extremen Produktivitätsexperimenten“ (!) ausgesetzt. Hört sich schräg an, ich weiß auch nicht recht, was ich darunter verstehen soll. Wie auch immer, seine Erkenntnisse teilt er mit uns in einem Artikel mit dem bemerkenswerten Titel „Extreme Productivity: 10 key lessons from a human lab rat“ mit. Hier sind sie:

  1. Jede Art von Aktion sticht Unentschlossenheit
  2. Bei den meisten E-Mails handelt es sich um bedeutungsloses Rauschen
  3. Manchmal ist es in Ordnung, einfach nur „zu sein“
  4. Konzentration ist ein Muskel, den man entwickeln kann
  5. Gestresst sein ruft Verhalten hervor, das zu mehr Stress führt
  6. Du kannst in 4 Stunden genauso viel getan bekommen wie in der doppelten Zeit
  7. Körper und Ernährung ist wichtig, kann aber auch Ablenkung sein
  8. Wenn man die Technik abschaltet, findet man wieder Verbindung zu sich selbst
  9. Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus
  10. Freundlichkeit ist eine unterschätztes Produktivitätswaffe

Ich unterschreibe nahezu alle diese Erkenntnisse. Allerdings kommt es auch darauf an, praktische Schlüsse daraus zu ziehen.

Zum Beispiel zu Punkt Nr. 6:
Ich hatte einen Chef, der sagte: „Was man bis morgens um 09:00 Uhr noch nicht eingestielt hat, bekommt man auch den Rest des Tages nicht erledigt“.  Ich muss sagen, meine eigenen Erfahrungen im Produktionsbetrieb bestätigen seine These, allerdings muss man dazu sagen, unser Arbeitsbeginn war 06:30 Uhr. Dennoch: Man sollte wichtige Aktivitäten am Vormittag erledigen.

Es lohnt sich, Grahams Erläuterungen zu seinen Erkenntnissen zu lesen. Und denken Sie auch an den Punkt 3: Machen Sie mal halblang.

 

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