Die Grundideen der „7 Habits“




Wann man sich ernsthaft mit Selbstmanagement beschäftigt, kommt man um Stephen Covey nicht herum. Sein Buch „The 7 Habits of Highly Effective People (deutsch)“ gehört zu den Klassikern auf diesem Gebiet. Allerdings ist die Lektüre nicht ganz einfach finde ich. So musste ich mehrmals zum Lesen ansetzen und mich regelrecht durch das Buch quälen, wobei ich nicht weiß, ob die deutsche Übersetzung daran schuld ist. Ärger mit der Übersetzung hatten wir ja des öfteren schon mal, David Allen weiß bestimmt, von was ich spreche.

Wenn Sie sich der Mühe nicht unterziehen möchten, dann können Sie die „7 Habits“ auch hören (zumindest teilweise) oder als Mind-Maps anschauen. Außerdem hat J.D. Meier die „10 Big Ideas from The 7 Habits of Highly Effective People“ noch einmal zusammengefasst:

  1. Die 7 Gewohnheiten hocheffektiver Menschen
  2. Die vier Quadranten des Zeitmanagements (… der alte Eisenhower)
  3. Charakterethik gegenüber Persönlichkeitsethik
  4. Erhöhen des Abstands zwischen Reiz und Reaktion
  5. Alle Dinge werden zweimal erschaffen
  6. Die fünf Dimensionen der Win/Win-Situation
  7. Erweitern des eigenen Einflussbereichs
  8. Ein auf Prinzipien beruhendes Leben
  9. Die vier Generationen des Zeitmanagement
  10. Sinnvolle Einlagen auf dem Emotionalen Bankkonto tätigen

Ich merke schon beim Durchlesen, warum mich Stephen Covey nicht so erreicht hat wie andere Autoren. Kann man nichts machen.

 

2 Antworten

2 Gedanken zu „Die Grundideen der „7 Habits“

  1. Joachim Schlosser

    Ja, eine einfache Lektüre sind die sieben Wege nicht. Dennoch ist Coveys Standardwerk eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Es wird mich noch eine ganze Zeit lang in Anspruch nehmen, die Gewohnheiten in mein Leben zu integrieren.

    Coveys schreibt langwierig und philosophisch. Aus diesem Grund ist 7 Habits selbst schon ein Mittel zur Entschleunigung, um den Raum zwischen Reiz und Reaktion zu vergrößern.

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  2. Stephan List

    Nun, ich habe überhaupt nichts gegen anspruchsvolle philosophische Literatur. Ich finden halt, Covey schreibt nicht „langwierig“ und philosophisch, sondern „langweilig“ und philosophisch. Aber das ist meine persönliche Ansicht. Wie gesagt, vielleicht liegt es auch an der Übersetzung.

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