Wenn Dir das Leben eine Tomate gibt, mach einen Pomodoro daraus




Aus gegebenem Anlass, wie es so schön heißt, beschäftige ich mich derzeit wieder einmal mit der Tomatentechnik (Pomodoro – Technique). Zu diesem Zweck habe ich mir im Supermarkt sogar einen Kurzeitwecker in Tomatenform gekauft, um stilecht loslegen zu können.

Nach den ersten Tagen konsequenter Anwendung der Tomatentechnik muss ich feststellen, dass die Methode schon ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin erfordert. Insbesondere das strikte Einhalten der Timebox von 25 Minuten bereitet mir erhebliche Problemen. Ich fühle mich oft eingeschränkt dadurch.

Vielleicht kann man aber auch das Pferd von hinten aufzäumen, wie eine Autorin namens Belle in ihrem Beitrag „Real life Pomodoro“ beschreibt. Sie schlägt vor, als Zeitfenster Vorgänge zu nehmen, die ohnehin im Alltag ständig vorkommen. Zum Beispiel das Abhören einer Musik-CD:

When I have a new album I’m excited to try out, it’s a great work timer. Not only do I get to enjoy the music, I only have to work until the album is finished. I sometimes do this with an old favourite album or playlist, too.

Belle hat noch andere Ideen, wie alltägliche Verrichtungen als Pomodoro genutzt werden können.

Wie gesagt, ich tue mir mit dieser Methode (noch) ziemlich schwer. Vielleicht liegt es daran, dass ich Tomaten von anderem Gemüse nicht unterscheiden kann. Als ich meiner Frau stolz meinen neuen Kurzzeitmesser präsentierte, meinte sie trocken: „Das ist eine Paprika und keine Tomate“.

Was soll man dazu sagen?

[via Lifehacker]

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