Grundregeln des Wegwerfens




Wir alle wissen, dass sich im Lauf der Zeit eine Menge „Zeug“ ansammelt, das niemand im Haushalt tatsächlich noch verwendet. Unnützer Krempel verursacht „Rauschen“ und dieses lenkt wiederum von den wesentlichen Dingen, um die wir uns im Alltag kümmern sollten, ab. Da ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit die eigenen vier Wände aufzuräumen. Noch besser wäre es, den Wildwuchs gar nicht erst einreißen zu lassen. Jeri Dansky gibt uns in seinem Beitrag „Make uncluttering easier by using basic rules“ ein paar Grundregeln für das Aufräumen mit auf den Weg:

  1. Zeitschriften
    Konsequent alte Zeitschriften wegwerfen, denn die Informationen sind ohnehin überholt. Ansonsten Faustregel: Nicht mehr als fünf aufheben, mehr kann man ohnehin nicht lesen.
  2. Bücher
    Es gibt Bücher, die sind nicht mehr up-to-date, wie z. B. manche Computerbücher. Weg damit!
  3. Fotografien
    Rangieren Sie gnadenlos aus, was für Sie ohne persönliche Bedeutung ist. Schloss Neuschwanstein gibt es auf Flickr hunderttausendmal, immer aus der gleichen Perspektive aufgenommen. Ich frage mich manchmal, warum ich solche Bilder überhaupt noch mache.
  4. Kleidung, die nicht mehr passt
    Es macht keinen Sinn, die Klamotten aufzuheben, die Ihnen einmal vor Ihrer erfolgreichen Schlankheitskur gepasst haben. Bringen Sie sie zum Second-Hand-Geschäft.
  5. Alte Grußkarten
    oder schauen Sie die Weihnachtskarten vom vergangenen Fest tatsächlich immer wieder an?
  6. Unbenutzte Kisten und Kartons
    Heben Sie die Kisten auf, die sie optimal miteinander verwenden können, weil sie z.B. stapelbar sind. Alles andere kommt weg.
  7. Dinge, die repariert werden müssen
    Passen Sie auf: Wenn Sie diese Dinge in den folgenden drei Monaten nicht zur Reparatur gebracht haben, dann sind sie vermutlich auch nicht wichtig für Sie und können deshalb entsorgt werden.

Bei Computerbüchern bevorzuge ich übrigens immer mehr die elektronische Form, sie nehmen dann wenigstens keinen Platz weg. Und bei den Fotos habe ich auf meinen Festplatten erhöhten Aufräumbedarf. Ein klarer Fall von Aufschieberitis. 😉

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Grundregeln des Wegwerfens

  1. ohneQ

    Schloss Neuschwanstein fotografiert man um Jahre später noch zu wissen, dass man dort war. Aber ich geb dir in sofern recht: Ein Bild reicht, nicht eine komplette Sammlung.

    Antworten

Haben Sie eine Frage oder Anregung: Kommentar verfassen