Wie Sie Ihre Dateien wiederfinden: TagSpaces

Zu Anfang des Jahres hatte ich schon einmal einen Artikel über Programme geschrieben, mit deren Hilfe Sie Dateien wieder finden können, die in den Weiten Ihrer Festplatte irgendwie verschütt gegangen sind. Sehr befriedigend war das alles nicht, zumindest, was das Windows – Betriebssystem angeht.

Damals wies ich auf alternative Lösungen hin, die über das Tagging das Wiederfinden von Dateien und/oder Dokumenten erleichtern sollen. Leider werden Tag2Find und TaggedFrog wohl nicht mehr gewartet und so richtig anfreunden konnte ich mich mit beiden Programmen ohnehin nicht.

Nun bin ich über eine interessante Alternative zu beiden Programmen gestolpert: TagSpaces.  Interessant vor allem deshalb, weil die Lösung plattformübergreifend benutzt werden kann. Und wenn ich schreibe plattformübergreifend, dann ist das auch so gemeint. TagSpaces läuft unter Windows, Linux, auf dem Mac, auf dem iPad und unter Android und kann für die verschiedenen Betriebssysteme hier heruntergeladen werden. Das Programm läuft wolkenlos. Wenn Sie allerdings Ihre Tags für Ihre verschiedenen Geräte synchronisieren möchten, können Sie Dropbox & Co. dafür benutzen.

Ich werde TagSpaces auf jeden Fall ausprobieren, sobald ich die Zeit dazu finde. Falls aber eine Leserin oder ein Leser das Programm schon in Gebrauch hat, würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.

 

2 Antworten

2 Gedanken zu „Wie Sie Ihre Dateien wiederfinden: TagSpaces

  1. Nico

    Hallo,

    ich habe nach dem Lesen dieses Posts TagSpaces direkt man installiert und ausprobiert. Ich fand die Idee, die Tags in den Dateinamen zu packen, eine sehr schöne Idee. Leider habe ich bis jetzt noch keinen Client gefunden, der keine größeren Fehler aufweist. Zum Beispiel konnte ich bis jetzt noch nirgends die Vorschau von MHTML-Dateien einsetzen (Exportiert von Chrome, Internet Explorer oder Firefox -> versucht in Firefox, Chrome oder Win7 Client anzuzeigen). Des weiteren habe ich Probleme mit meinem Netzlaufwerk. Entweder ich kann es gar nicht einbinden (Android) oder es gibt Probleme mit der Anzeige (Ordner mit Umlauten werden als Dateien erkannt, Absturz des Clients bei der Tree-Ansicht). Ich werde demnächst die aufgetretenen Probleme mal bei denen melden. Mal sehen, wie schnell die Jungs/Mädels sind.

    Ich hoffe ich habe niemanden verschreckt ^^. Man sollte die Software auf jeden Fall einmal ausprobieren. Alleine der Open-Source und wolkenlose Ansatz sprechen schon für sich.

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  2. Uli

    Meine anfängliche Begeisterung schwand als ich das erste Mal die Meldung bekam, dass der Dateiname zu lang wurde; für jemanden, der eine Vielzahl von Tags auf der glechen Datei unterbringen möchte (muss), ist das Dateinamenverfahren also nicht oder nur bedingt geeignet (mal abgesehen davon, dass die Datei im Filemanager lustig aussieht); schade – ich werde wohl weiter suchen.
    Uli

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