Die Psychologie des Händeschüttelns

Ich war einmal bei einer Augenärztin in Behandlung, die an Ihrer Praxistür ein Schild hängen hatte mit der Botschaft:

Aus hygienischen Gründen bitte ich auf das Händeschütteln zu verzichten

Vielleicht ist das die beste Lösung, es gibt ja schließlich Menschen anderer Kulturen, die auf dieses Ritual gänzlich verzichten und dennoch glückliche Beziehungen haben. Bei uns ist das Händeschütteln jedoch Usus und so beschäftigt sich auch Joe Navarro in einem einschlägigen Artikel mit diesem Thema: The Art of Handshaking. Am Ende des Beitrags gibt Joe auch gleich 5 Arten an, die wir auf jeden Fall vermeiden sollten:

  1. Beim Händeschütteln kein Augenkontakt halten
  2. Händeschütteln mit feuchten Händen
  3. Der dominante Händedruck
  4. Der bohrende Händedruck (habe ich noch nie erlebt)
  5. Das Händeschütteln mit beiden Händen (Politician’s Handshake)

Ich würde noch den Händedruck erwähnen der gar keiner ist. Meine norddeutschen Freunde pflegten dann immer zu sagen, „das ist, als wenn Du einen toten Fisch in der Hand hältst“.

Vielleicht müssen wir uns hierzulande aber auch um das Händeschütteln gar keine Gedanken mehr machen. Ich meine zu beobachten, dass es immer mehr durch die Ganzkörperumarmung abgelöst wird.

 

3 Antworten

3 Gedanken zu „Die Psychologie des Händeschüttelns

  1. Pingback: Was ein fester Händedruck über Sie aussagt | Sibilla Klüsch - freie Texterin & Bloggerin

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