Selbstreflexion mit der STOP – Technik

Sie kennen das, manchmal ist man so beschäftigt mit dem Drehen des Hamsterrads, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Stephen Covey hat das einmal in seiner berühmten Geschichte von der „Säge schärfen“ beschrieben.  Heißt im Klartext, von Zeit zu Zeit sollten wir unser Hamsterrad verlassen. um von außen auf das Hamsterrad zu schauen. „Herstellen einer Außenperspektive“, nennt das der Fachmann.

Dies gilt auch für die kleinen Dinge. Gerade, wenn wir mechanisch auf einen äußeren Reiz reagieren, sollten wir ab und zu reflektieren, was gerade passiert, warum das geschieht und ob unsere Art zu reagieren, tatsächlich zielführend ist. Nicht ganz einfach, zugegeben, aber vielleicht hilft die Stop-Technik, wie sie von Elana Miller beschrieben wird: Caught in Reactivity? How the Acronym STOP Can Help You Find Calm.

STOP beschreibt als Merkwort die einzelnen Schritte dieser Technik:

S_top: Erwischen Sie sich bei der üblichen Reaktion.  Sagen Sie „Stop“ zu sich selbst. Andere empfehlen sogar ein Gummibändchen um das Handgelenk, dass Sie schnappen lassen können. Auf diese Weise sensibilisieren Sie sich selbst.

T_ake a Breath: Atmen Sie tief durch. Das dauert und hilft Ihnen dabei, Abstand zu der Reaktion zu gewinnen.

O_bserve: Beobachten Sie sich und den Vorgang von außen. Was passiert da genau in Ihnen drin? Sie müssen nichts bewerten, sondern nur achtsam wahrnehmen.

P_roceed: Machen Sie da weiter, wo Sie aufgehört haben.

Wieder so ein schönes Beispiel dafür, wie nützlich die Prinzipien der Achtsamkeit im Alltag sein können!

[via Lifehacker]

 

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Selbstreflexion mit der STOP – Technik

  1. stoonich

    Sehr gut, wusste nicht das einen Namen hat, aber eigentlich mach ich das schon immer ,d.h. fast immer so!

    Guter Beitrag, danke!
    —stoonich

    Antworten

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