Wann Sie lieber gar nichts tun sollten

Sie kennen vielleicht diesen Satz, der oft aus dem Mund smarter Manager zu hören ist:

Eine schlechte Entscheidung ist besser als gar keine Entscheidung.

Das ist für mich wieder so ein Beispiel aus der Reihe von Zitaten, bei denen man zuerst glaubt „Boa, das zeugt aber von Cleverness und Tatkraft.“ Denkt man aber länger darüber nach, so hält dieser Satz einer Überprüfung nicht mehr stand. Ehrlich gesagt, ich finde ihn eher dämlich.

So gibt es durchaus Gelegenheiten, bei denen nichts zu tun besser ist als irgendetwas zu tun. James Altucher nennt eine Reihe von Beispielen: 5 Ways to Do Nothing and Become More Productive. So sollten Sie nichts tun, wenn Sie

  1. sauer
  2. verunsichert
  3. müde
  4. paranoid (ich denke, er meint paralysiert) sind oder
  5. geliebt werden möchten

Es ist eben nicht gut, wenn nach dem Grundsatz

Operative Hektik ersetzt geistige Windstille

gehandelt wird.

 

3 Antworten

3 Gedanken zu „Wann Sie lieber gar nichts tun sollten

  1. CoMa

    Stimmt, es gibt Gemütsverfassungen, in denen man tunlichst keine weitreichenden Entscheidungen fällen sollte. Finde ich wichtig ins Gedächtnis zu rufen.
    Ich vermute, es war wirklich „paranoid“ gemeint: Man sollte nichts entscheiden, wenn man sich gerade verfolgt fühlt. (Solange man „paralyzed“, also gelähmt ist, entscheidet man wahrscheinlich sowieso nichts.)

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