Painstorming!

Ein Nachtrag zum Artikel über das Brainstorming, nicht nur für die Leser, sondern auch für mein eigenes Archiv. Bei Leapfrogging wird eine Methode vorgestellt, die die Nachteile des klassischen Brainstormings vermeiden helfen soll: Forget Brainstorming. Use Painstorming for breakthrough innovation.

Mal abgesehen davon, dass mir dieses Entweder-Oder-Getue in der Überschrift ordentlich auf den Geist geht, scheint dieser Ansatz wirklich interessant zu sein. PAIN heißt in diesem Zusammenhang nicht etwas „Schmerz“, sondern ist ein Merkwort für die 4 Stufen eines Analyseprozesses:

  1. P_erson: Für wen soll eine Innovation entwickelt werden?
  2. A_ctivities: Was tun diese Personen in ihrem Alltag, warum tun sie es und mit welchem Ergebnis?
  3. I_nsights: Welche „Workarounds“ haben sie entwickelt, um die geforderten Aufgaben zu erledigen?
  4. N_eeds: Was sind die Dinge, die der Zielgruppe die größte „Bauchschmerzen“ bereitet?

Wenn man dies sauber herausgearbeitet hat, sind die passende Problemlösungen umso leichter zu finden. Mich erinnert das ganze ein bisschen an die Analysephase der EKS-Methode.

Inwieweit PAIN ein Ersatz für Brainstorming sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich sehe das Ganze als Ergänzung. Zuerst die Situationsanalyse mit PAIN und dann anschließend die Ideenfindung mit einer Kreativitätsmethode, sei es Brainstorming oder etwas anderes.

Eine Analyse kann nie schaden. Wie sagte schon der weise Kurt Lewin:

Keine Maßnahme ohne Diagnose!

BTW: In dem Artikel finden Sie auch einen Link, unter dem Sie eine Vorlage für PAIN als Word- oder pdf- Datei herunterladen können.

 

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Painstorming!

  1. Pingback: Philip Büchler

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