Prioritäten von der finanziellen Seite betrachtet




Im klassischen Zeitmanagement ist die Unterscheidung zwischen „dringend“ und „wichtig“ eine entscheidende. Auf dieser Unterscheidung beruht die berühmte Eisenhower-Matrix und die weiteren Ausführungen von Stephen Covey.

Während der Begriff „eilig“ recht klar zu definieren ist und sogar messbar gemacht werden kann, ist dies mit dem Begriff „wichtig“ nicht ganz so einfach. Was sind denn die Kriterien für Wichtigkeit und wer definiert sie? Von der Messbarkeit ganz zu schweigen. Auf diese Fragen gibt es unterschiedlichste Antworten. Wenn es um das Priorisieren geht, wird es geradezu philosophisch und viele Tipps in Publikationen bewegen sich ja auch in diese Richtung.

Die Autoren des Artikels „7 Productivity-Boosting Activities“ gehen pragmatisch an das Priorisieren heran und zwar mit Dollarzeichen in den Augen. Sie empfehlen:

  1. Bewerten Sie Ihre Effektivität
  2. Bearbeiten Sie die Aufgaben zuerst, die Ihnen Geld einbringen
  3. Vergeben Sie Aufgaben, die Ihnen kein Geld bringen, nach auswärts
  4. Streichen Sie  Sie Aufgaben, die Ihnen kein Geld bringen, von Ihrer Liste
  5. Organisieren Sie Ihren Eingangskorb (geschenkt)
  6. Vermeiden Sie Multi-tasking (auch geschenkt)
  7. Automatisieren Sie wiederkehrende Abläufe

Ich möchte an dieser Stelle auf die Punkte 2 – 4 abheben. Nicht gleich die Nase rümpfen, vielleicht ist diese Herangehensweise gar nicht so übel. Ich habe schon manchen Selbstständigen abschmieren sehen, weil er vor lauter Begeisterung für interessante Aufgaben vergessen hatte, für ein sicheres Einkommen zu sorgen. Das gilt im übertragenen Sinn auch für Angestellte.

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