Markdown für Chrome: Textdown (…und mehr)

In den letzten Tagen habe ich mich mit etwas intensiver mit Markdown beschäftigt und angefreundet. Der Vorteil von Markdown: Sie können auf einfache Weise einen Text in den Rechner hacken und ihn auf ebenso einfache Weise mit einigen Tastendrücken (-drucken?) formatieren. Der gesamte Text kann dann in Formate wie HTML, RTF oder andere exportiert werden. Welche Exportformate zur Verfügung stehen, hängt vom verwendeten Markdown-Editor ab.

Womit wir auch gleich beim Thema wären. Für den Mac gibt es Editoren in Hülle und Fülle, eine Übersicht gibt Ihnen Stef Conzaga: 35+ Markdown Apps for the Mac. Ganz frisch ist der Artikel allerdings nicht mehr, und so dürften mittlerweile noch einige Programme dazu gekommen sein. Ich persönlich habe mich für LightPaper entschieden, weil der ist ummesonscht.

Die Windows-Gemeinde erwähnt wohlwollend MarkdownPad, das Sie kostenfrei herunterladen, aber auch in einer aufgebohrten Version für kleines Geld erwerben können.
Wenn Sie wenig Geld ausgeben und plattformübergreifend arbeiten möchten, dann sein Ihnen Textdown ans Herz gelegt. Sie können dieses Programm kostenlos als Chromeerweiterung herunterladen und installieren. Saikat Basu zeigt Ihnen, wie man Textdown benutzt: Looking For A Good Markdown Editor On Chrome? Try Your Writing On Textdown.

Und hier gibt’s noch einige Tipps, wie Sie Markdown zusammen mit Evernote gewinnbringend einsetzen können:

BTW: Wenn Sie als Blogger so wie ich WordPress nutzen, dann können Sie dort im Editor ebenfalls Markdown benutzen. Dazu sollten Sie das Jetpack-Plugin in der Version 2.8 installiert haben. Vladimir Simovic (aka Perun) gibt uns nähere Informationen dazu: WordPress: Jetpack 2.8 mit Markdown-Modul. Allerdings bin ich kein großer Freund von Jetpack. Alternativen für WordPress gibt es genug.

 

2 Antworten

2 Gedanken zu „Markdown für Chrome: Textdown (…und mehr)

  1. Stephan List Beitragsautor

    Hier gab es noch einige Bemerkungen per Twitter zu dem Artikel (Auswahl):

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  2. Denny

    Egal welches Tool man zum Erstellen von Markdown verwendet, auf dem Mac sollte man sich auf jeden Fall Marked http://marked2app.com besorgen. Das Tool (ein Markdown-Previewer) klingt erst mal recht simpel, ist aber unglaublich nützlich. Es integriert sich in so ziemlich jede Anwendung und bietet eine Menge sinnvoller Funktionen. Zudem integriert es Multimarkdown (das auf dem Mac ungefähr die Bedeutung hat, die Pandoc für die Linux-Welt hat) innerhalb der Anwendung, so dass man es nicht extra installieren muss.

    Bezüglich der Markdown-Editoren habe ich aber noch auf keiner Plattform das Nonplusultra gefunden. Die meisten kümmern sich darum, eine Vorschau auf das geschrieben zu bieten, beinhalten sonst aber wenig Funktionen, die das Schreiben längerer Texte unterstützen (obwohl gerade Multimarkdown und Pandoc alles unterstützen, was man für komplexe Dokumente benötigt).

    Scrivener ist dafür eigentlich super geeignet, aber Markdown da eher eine Einbahnstrasse, da man zwar MMD-Dokumente erstellen kann, welche die meisten Features von Scrivener nach Multimarkdown umsetzen (z.B. Fußnoten). Aber leider funktioniert das in der anderen Richtung nicht (d.h. es gibt keinen Weg, aus MMD-Fußnoten Scrivener-Fußnoten zu erstellen).

    Multimarkdown Composer hat zwar die meisten Features, die man sich für lange Dokumente wünscht, aber das User-Interface finde ich nicht besonders angenehm zum Arbeiten, da alle Funktionen über schwebende Panel realisiert werden. Ulysses ist schick und auch angenehm in seiner Oberfläche. Aber es formatiert einem die Markdown-Dokumente nach seinem eigenen Schema um.

    Also bin ich nach vielen Umwegen wieder bei Textmate 2 in Kombination von Marked gelandet (während Scrivener für die Entwurfs- und Recherchephase zuständig ist).

    Unter Linux tu ich mich noch etwas schwer mit dem allgemeinen Workflow. Vor allem das Dokumentmanagement hakt irgendwie. Die Aufgabe von Scrivener übernimmt dort das ZIM-Desktop-Wiki, welches vom Konzept eigentlich super ist, aber leider noch viele offene Enden aufweist, an denen man sich selbst mit irgendwelchen Skripten behelfen muss. Aber ein richtiges Dokumentmanagement mit (guter) Volltextsuche, Tagging und dem Aufbau von Dokumenthierarchien hab ich für Linux noch nicht gefunden. Für jeden guten Tipp in die Richtung wäre ich daher dankbar. So was wie Devonthink wäre super, aber eine Spur einfacher würde mir auch schon genügen.

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