Futter für den Mac: Umsonst oder billig

Da ich seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines Macbooks bin, richtet sich mein Augenmerk zwangsläufig immer mehr auf einschlägige Programme. Adam Dachis nennt in seinem Artikel „Cheap Alternatives to Expensive Creative Mac Software“ einige wenn nicht kostenlose, so doch preisgünstige Programme für

  • Bildbearbeitung
  • Zeichnen und Malen
  • Kreatives Schreiben und
  • Videobearbeitung

auf.
Von den aufgeführten Programmen war mir nur Scrivener bekannt. Ich schließe mich in diesem Fall dem Autor und kann dieses Programm für das Entwickeln von Textdokumenten uneingeschränkt empfehlen.

Wenn Sie den Mac gerne für bildnerisches Gestalten verwenden möchten, aber die Ausgaben für die Profiprogramme von Adobe scheuen, dann lesen Sie die Empfehlungen von Thorin Klosowski, ebenfalls aus dem Hause Lifehacker: Build Your Own Adobe Creative Suite with Free and Cheap Software. Offensichtlich gibt es für jedes Programm von Adobe einen brauchbaren Ersatz.

BTW: Für den Mac habe ich jetzt eine eigene Kategorie erstellt. So finden Sie die einschlägigen Artikel leichter.

2 Antworten

2 Gedanken zu „Futter für den Mac: Umsonst oder billig

  1. Denny

    Da jeder andere Vorlieben hat, hier meine Favoriten zu den jeweiligen Gebieten:

    Bildbearbeitung:

    GraphicConverter – die eierlegende Wollmilchsau. Schon seit Urzeiten da, was man dem Interface leider etwas anmerkt. Öffnet aber so ziemlich alles, was Pixel hat und hat zahlreiche Funktionen zum sortieren und zur Batchverarbeitung von Bildern. Ich nehme ihn selten zum Bearbeiten meiner Bilder, aber er ist dennoch nützlich genug um sein Geld wert zu sein. Ich würde ihn eher in die Kategorie Schweizer Taschenmesser stecken.

    Acorn: Gute Alternative zum Pixelmator. Während der letztere beim User-Interface etwas verspielt wirkt, ist Acorn eher bodenständig (aber dennoch gut designed).

    Zeichnen und Malen:

    Sketch ist schon super. Die ersten Versionen waren noch sehr buggy, aber das hat sich gegeben.
    Für Geschäftsgrafiken, Flow-Charts usw. gibt es noch OmniGraffle (ähnlich Visio). Wenn man sich eingearbeitet hat und sich ein Set an Stil-Vorlagen zusammengebastelt hat, kann man damit sehr schnell professionelle Diagramme erzeugen. Leider nicht in der Kategorie umsonst oder billig.

    Kreatives Schreiben:

    OmniOutliner ist sicher für Leute, die mit Outlines zurechtkommen ein schönes Tool (ich hab den Sinn von Outlines nie verstanden 🙂 ). Wer wie ich eher unstrukturiert ist, für den ist Scrivener auf alle Fälle besser. Ulysses ist auch gut, aber so ganz rund ist die neue Version aber noch nicht (Ulysses 1 war damals quasi die Urmutter aller Kreativschreibprogramme auf OS X. Scrivener hat sich in der ersten Version viel davon abgeschaut, konnte aber durch die Verwendung von RTF statt Plaintext als Basisformat viel weiter gehen).

    Ansonsten würde ich zu dieser Kategorie noch Devonthink dazunehmen. Auf den ersten Blick scheint dieser Dokumentmanager nur den Finder zu duplizieren. Doch je mehr man ihn mit Informationen füttert, desto nützlicher wird er. Irgendwann kennt er sich mit seiner Dokumentstruktur so gut aus, dass man seinen Vorschlägen zum Einsortieren zum großen Teil vertrauen kann und er sich fast selbst verwaltet. Alles was bei mir an wissenschaftlichen Artikeln oder Beiträgen aufschlägt kommt da rein. Im Vergleich zum Finder lässt sich Devonthink auch besser Scripten, so dass man das Programm super in verschiedene Workflows integrieren kann. Wahrscheinlich gibt es keine 2 Leute, die das Programm auf die gleiche Weise benutzen.

    Wer Alternativen zu Word sucht sollte sich Mellel oder Nisus Writer Pro anschauen. Beide unterscheiden sich vom Bedienkonzept sowohl voneinander als auch von MS Word. Für komplexe, große Dokumente würde ich beide Word vorziehen. Im Moment nutze ich den Mac hauptsächlich privat und da reicht mir auch Pages.

    Video:

    Für meine Zwecke hat iMovie bisher ausgereicht.

    Das sollte jeder drauf haben:

    Textwrangler – kostenfreier, aber sehr guter Texteditor
    EasyFind – wenn Spotlight zu semantisch ist

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  2. Stephan List Beitragsautor

    Super! Vielen Dank für die vielen wertvollen Tipps!
    Zu DevonThink ist vielleicht noch zu bemerken, dass dieses Programm jetzt unter einem Dach mit Scrivener vermarktet wird. Vielleicht folgt ja bald auch eine gute Verzahnung dieser beiden Programme.

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