Ein File Manager für alle: Double Commander

Wie die Leser wissen, bin ich seit einiger Zeit Mac-User. Und, ja, ich gebe zu, mein MacBook Air ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Allerdings finde ich das Gewese, dass viele Fans um die Marke mit dem angekauten Apfel machen, nach wie vor weit übertrieben. Es gibt sogar Programme aus der Windows-Welt, die ich auf dem Mac bis jetzt schmerzlich vermisse.

Ein File-Manager wie z. B. der Speed-Commander, das wäre was. Als Ersatz benutze ich ForkLift, das aber dem Speed-Commander nicht das Wasser reichen kann. Nun bin ich bei der Website von Heise auf den kostenlosen Double Commander gestolpert. Das Programm kann allerhand, unter anderem

  • Mehrere Dateien in einem Rutsch umbenennen
  • mit einem eingebauten Editor Texte bearbeiten
  • Dateien archivieren

und natürlich das bequeme Verschieben oder Kopieren von Dateien durch die 2-Fenster-Darstellung.

Neben der Tatsache, dass das Programm kostenlos ist, freut uns, dass es sowohl in Windows als auch auf dem Mac (und Linux etc.) läuft.

BTW: Ich weiß, dass sich mit „Maverick“ auf dem Mac auch der Finder bez. des Bedienkomforts stark verbessert haben soll. Ich hatte aber bislang noch keine Gelegenheit, dass näher zu testen.

2 Antworten

2 Gedanken zu „Ein File Manager für alle: Double Commander

  1. Denny

    Ich habe anfangs auch den TotalCommander vermisst.

    Mit der Zeit passt man aber auch seinen Workflow an. Seit die Spotlight-Suche in OS X integriert ist, bin ich allgemein etwas nachlässiger mit der Organisation von Dokumenten geworden und mit Hazel (kostet Geld) und Automator-Abläufen (ist in OS X integriert), die man sich zusammenklicken kann und mit Ordneraktionen verknüpfen kann man immer wiederkehrende Aufgaben recht einfach automatisieren. Man kann solche Aktionen auch als Dienste speichern, die man dann mit einem Short-Cut z.B. auf im Finder ausgewählte Dateien anwenden kann. Wenn man sich einen Vorrat an Aktionen zurechtgebastelt hat, dann vermisst man die 1000 Funktionen der vielen Commander kaum noch.

    Mittlerweile schmeiss ich selbst Forklift nur noch recht selten an.

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