Sichere Alternativen zu bekannten Programmen

Dieser Linkhinweis ist für einen bloßen Retweet zu wertvoll: Prism-break.org. Hier werden Ihnen (hoffentlich) sichere Alternativen für bekannte Programme vorgestellt.

 

4 Antworten

4 Gedanken zu „Sichere Alternativen zu bekannten Programmen

  1. Thomas

    Die Idee, sich durch alternative (OpenSource-)Programme vor NSA und Co. schützen zu können, finde ich etwas naiv.
    Wahrscheinlich ist es etwas aufwendiger, in OpenSource-Programme Hintertüren oder (bewusste) Sicherheitslücken einzubauen. Aber unmöglich ist das wohl nicht, wie uns die Enthüllungen der vergangenen Wochen gezeigt haben.
    Letztlich wird jeder rein technische Versuch, der Überwachung zu entgehen, früher oder später ins Leere laufen. Die Lösung des Überwachungsproblems kann deshalb aus meiner Sicht nur eine politische sein. Wie weit wir allerdings von einer solchen politischen Lösung entfernt sind, hat das Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag gezeigt…

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    1. Stephan List

      Inwieweit OpenSource-Programme vor dem Abhören schützen, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich bin kein Informatiker. Mir gefällt, dass man es nicht gleichmütig hinnimmt.
      Von Regierungen haben wir nichts zu erwarten. Die Kontrolle im Internet liegt in deren Interesse. Ich befürchte, da braucht man auch nicht nach der Farbe des Parteibuchs zu differenzieren.

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      1. Thomas

        Nun, gleichmütig hinnehmen möchte ich die allumfassende Überwachung sicherlich nicht. Im Gegenteil, über das Verhalten der ehemaligen/aktuellen Regierung und die Gleichgültigkeit zahlreicher Mitbürger kann ich nur den Kopf schütteln.

        Aber wenn uns die Snowden-Enthüllungen eines gezeigt haben, dann ist das die Tatsache, dass NSA und Konsorten Zugriff auf praktisch alle digitalen Daten bekommen, wenn sie das wollen. Egal, ob sie das durch Anzapfen von Seekabeln oder Ausnutzen von Sicherheitslücken machen. Und notfalls setzen sie dem Hersteller/Diensteanbieter einfach das Messer auf die Brust, damit er ihnen eine Abhörschnittstelle liefert. Folglich halte ich es für einen Irrglauben, sich auf technischem Wege wirklich der Überwachung entziehen zu können.

        Und es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass wir Bürger uns jetzt mittels alternativer Software oder verschlüsselter Kommunikation vor den Geheimdiensten schützen sollen – wo doch die Geheimdienste angeblich zu unserem Schutze da sind…

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