5 Wege, Gewohnheiten aufzubauen

Was ist eigentlich eine “Gewohnheit”? Im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache lesen wir:

durch häufige Wiederholung zur Selbstverständlichkeit gewordene Handlung oder Haltung, die meist nahezu automatisch vollzogen wird.

Das heißt also, der Schlüssel liegt in der Wiederholung der Handlung. Diese darf nicht unterbrochen werden, bis die Selbstverständlichkeit bzw. der Automatismus erreicht wird. Wie so oft, ist dies leichter gesagt als getan. Wie kann ich sicherstellen, dass die Handlungen so oft wie nötig wiederholt wird, ohne mich durch irgendwelche Unterbrechungen aus der Bahn werfen zu lassen?

Gregory Ciotti beschreibt “5 Scientific Ways to Build Habits That Stick”, die uns dabei helfen können, Gewohnheiten zu entwickeln und beizubehalten. Er schlägt vor:

  1. Formulieren Sie große Ziele, verfolgen sie diese aber in kleinen Etappen
    Jeden Tag ein bisschen, dies aber ständig, heißt die Devise.
  2. Stellen Sie Verhaltensketten auf im Sinne von “wenn, dann”
    Z. B. Wenn ich morgens aufstehe, dann mache ich erst Frühgymnastik.
  3. Unnötige Wahlmöglichkeiten zu beseitigen
    Kaufen Sie sich viele Socken der gleichen Art, dann müssen Sie morgens nicht entscheiden, welche Sie anziehen
  4. Das Ziel zu visualisieren, aber richtig
    Visualisieren Sie eher den Weg zum Ziel und nicht das Ziel selbst, s.a. Punkt 2
  5. “Ach, pfeif drauf” – Gelegenheiten zu vermeiden
    Gehen Sie den Risiken aus dem Weg, die dazu führen, dass Sie Ihr Vorhaben über den Haufen werfen. Wenn Sie das Rauchen aufgeben wollen, dann gehen Sie nicht in Raucherlokale.

Die Wirksamkeit einiger dieser Tipps kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

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