Einrichten für wenig Geld: Hartz IV Möbel




Seit einigen Wochen kämpfe ich mich durch das Buch “Early Retirement Extreme” von Jacob Lund Fisker (Website). Im Grunde genommen geht es bei dem Inhalt des Buches um den philosophischen Hintergrund und die praktische Umsetzung des Merksatzes:

Der größte Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.

Wir kennen diese Einstellung von den Ansätzen zur minimalistischen Lebensführung.

In dem Ansatz geht es nicht darum, immer größere finanzielle Reichtümer anzuhäufen, sondern um das Gegenteil: Wie reduziere ich meine Ausgaben, um nicht so viel Geld ausgeben und dafür arbeiten zu müssen. Ein wichtiger Baustein zu dieser Lebensweise ist das Do-it-yourself-Prinzip. Man kann schon eine Menge Geld sparen, wenn man selbst Hand anlegt, ob beim Schreinern, beim Reparieren oder auch beim heimischen Gartenbau.

In das gleiche Horn stößt auch das Weblog Hartz IV Möbel. Ob der Name so glücklich gewählt ist, mag bezweifelt werden. Außerdem schein das Blog in Österreich beheimatet zu sein. Ich wußte gar nicht, das dort die Bezeichnung Hartz IV ebenfalls in Gebrauch ist. Im aktuellen Beitrag können Sie lernen, wie Sie für 24 € einen ansprechenden Sessel zimmern können.

Leider habe ich zwei linke Hände und bin handwerklich völlig unbegabt. Da bleibt mir nur noch übrig, entsprechende Möbel aus Wellpappe zu kaufen. Allerdings glaube ich nicht, dass ich dem interessanten, aber radikalen Ansatz von Fisker hundertprozentig folgen werde.

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