Was lassen Sie in Zukunft sein? – Die Quits List von Cordelia




Immer wieder wird uns ein weiser Ratschlag mit auf den Weg gegeben, der da lautet:

Du musst das eine tun, ohne das andere zu lassen.

Manchmal stimmt dieser Satz, aber eben nur manchmal. Genauso wichtig ist es oft, für neue erstrebte Tätigkeiten oder Angewohnheiten alte abzustellen. Es geht darum, Altes durch Neues zu ersetzen und nicht darum, den Eimer zu füllen, bis er überläuft. Das alles ist leichter gesagt als getan, denn oft scheinen alte Gewohnheiten übermächtig und es fällt uns schwer, “los zu lassen”.

Kelly Gurnett, aka Cordelia, hat die Ärmel hochgekrempelt und entrümpelt gerade ihr Leben. Cordeliaquits.com heißt ihre Website, auf der sie sich mit den Problemen rund um das Loslassen beschäftigt. Sie hat dort auch eine Liste veröffentlicht mit Dingen, die sie in Zukunft sein lassen möchte, die Quits List. Auch Leser haben Ihre Quits ins Netz gestellt, Sie können das auch tun.

Mich hat besonders Cordelias Wahlspruch angeregt, darüber nachzudenken, was ich in Zukunft nicht mehr machen möchte:

Because there are better things to do with your life!

O ja, wie wahr.

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Was lassen Sie in Zukunft sein? – Die Quits List von Cordelia

  1. Astrid Radtke

    Also ich kenne diesen Spruch nicht und halte ihn für wenig plausibel. Auf dieser irrigen Annahme baut auch das Multitasking auf. Die vorhandene Energie sollte meines Erachtens auf ein Ziel gebündelt werden. Wer das eine tut ohne das andere zu lassen, macht beides nicht richtig, ja läuft Gefahr sich zu verzetteln.

    Dazu kommt die Frage wie viel tue ich ohne das andere zu lassen.

    Natürlich gibt es Dinge, die sich gegenseitig bedingen, aber für mich liest es sich so, als würde es sich um gegensätzliche Tätigkeiten handeln ggf. sogar solche, die sich ausschließen.

    Andererseits ist es auch merkwürdig, wenn dann gleich alles umgekrempelt werden soll. Es lassen sich doch auch mal Schwerpunkte bilden und irgendwann kann man auf etwas anderes wieder zurückgreifen.

    Es erinnert mich an das Fengshui, das einige Zeit so sehr im Focus stand. Eine Bekannte verkaufte daraufhin eine sehr alte Standuhr ihrer Großmutter. Später war an der Wand gähnende Leere.

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