Die Forschungsgruppe zur Informationsüberflutung: IORG




David Allen nennt es “Stuff”, das Zeugs nämlich, das täglich über uns hereinbricht und von dem wir noch nicht wissen, ob es von Wert ist oder nicht. Es liegt an uns, zwischen Signal und Rauschen zu unterscheiden, wie der Nachrichtentechniker sagt. Was ist aber, wenn die Welle von Zeugs zum Kaventsmann wird? Wenn es zur Informationsüberflutung oder zum Information overload kommt, wie unsere amerikanischen Freunde sagen? Saufen wir dann zwangsläufig ab, oder bleiben wir oben? Können wir die Monsterwellen verhindern oder müssen wir geeignete Schwimmtechniken entwickeln?

Fragen über Fragen, um deren Beantwortung sich die Information Overload Research Overload Group (IORG) bemüht:

We’re a gathering of industry practitioners, academic researchers, consultants and other professionals who are dedicated to addressing the problem of information overload, an ongoing crisis that diminishes productivity and quality of life among knowledge workers worldwide.

Auf der Website der IORG finden Sie ein Weblog und eine Fülle von Artikeln, in denen der Information overload bez. E-Mails oder Unterbrechungen und Störungen behandelt wird. Dort gibt es auch (leider noch wenige) weiterführende Links. Es gibt sogar eine jährliche Konferenz, dieses Jahr fand sie in San Francisco (Hach!) statt.

Mich interessiert das Thema schon von Berufs wegen, ich werde ein Auge auf diese Organisation haben.

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4 Antworten

4 Gedanken zu „Die Forschungsgruppe zur Informationsüberflutung: IORG

  1. Jan Fischbach

    Ich finde dazu die Informationsdiät von Clay Johnson ganz praktisch: http://www.amazon.de/The-Information-Diet-Conscious-Consumption/dp/1449304680/.

    Johnson schlägt vor, dass wir unsere Informationsbedürfnisse selbst einteilen, wie beim Essen. Auch wenn Chips und Cola lecker sind, ernähren wir uns nicht ausschließlich davon. Genauso sollen wir unsere Zeiten beim Medienkonsum budgetieren, ein paar Happen Massenmedien, viel gesunde lokale Information usw. Die Idee gefällt mir. Mehr dazu unter http://www.informationdiet.com/

    Johnsons Buch gehörte für mich zu den besten im letzten Jahr.

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  2. Chris

    Also wenn ich das alles auf der empfohlenen Webseite lesen soll, dann ist bei mir der information overload endgültig erreicht and I break together.
    Chris

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  3. Pingback: Webinar: Ist Produktivität ohne E-Mail möglich? » ToolBlog

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