Noch einmal: Zum Unterschied zwischen Barcamp und OpenSpace

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal auf Unterschiede zwischen einem Barcamp und einer OpenSpace-Konferenz hingewiesen (hier). Nächste Woche startet das PM-Camp 2012 in Dornbirn, auf das ich mich schon sehr freue. Einige der Organisatoren weisen auf einen Artikel von Alan Branch hin: How to Speak at a Barcamp and Love it! 

In dem Abschnitt “Structure of a 30-Minute-Talk” beschreibt Alan, wie man seine Session gliedern soll. Insgesamt sind für eine 30-Minuten-Session 20 Minuten Präsentation vorgesehen. Und zwar eine Präsentation mit “Blow them out of the water. Don’t stop…. and sell it like there’s no tomorrow.

Ich finde, das beschreibt einen der Unterschiede zu einem OpenSpace ziemlich treffend. Denn so etwas findet bei einem OpenSpace in der Regel nicht statt. Oder ich habe es auf den vielen OpenSpace-Konferenzen zumindest noch nie gesehen.

Bevor jetzt ein Shitstorm einsetzt: Ich habe nicht bewertet und werde dies auch nicht tun. Ich stelle nur fest. Und freue mich auf das Barcamp nächste Woche.

4 Antworten

4 Gedanken zu „Noch einmal: Zum Unterschied zwischen Barcamp und OpenSpace

  1. Oliver

    HM, ich kenne SEHR viele Bartcampsessions, dei nicht ieS eine „erst volle Kanne Präsi, dann Diskussion-Struktur“ haben. wenn das beim OpenPMcamp NUR so erwünscht ist, dann fände ich das schade. Hat aber nichts im KERN mit ‚alle Barcamps sind so‘ zu tun. Ein Barcamp besteht aus Sessions (und nicht wie gesagt per se aus Präsis), jede ist anders. Ich war nur dummerweise noch nie bei nem klassischen OPenSpace, Das bossCamp soollte zuerst einer werden, dann gab es keinen M;odertor mehr … jetzt isses n Barcamp 😉

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  2. Stephan List

    Hallo Oliver,

    das ist es ja. Es gibt natürlich Elemente, die beide Formate gemeinsam haben. Aber es gibt eben auch Unterschiede. Wenn man alles lang genug durcheinanderrührt, ist alles dasselbe: Barcamp, OpenSpace, World Café etc.
    Und noch einmal: Ich finde nicht das eine besser und das andere schlechter. Es ist nur anders. Bei jedem Format muss man sich überlegen, wo man es einsetzt.
    Bei PM-Camp gibt es sicherlich _keine_ Vorschriften, wie eine Session durchzuführen ist. Da bin ich mir ganz sicher. Dafür stehen schon allein die Organisatoren. Da möchte ich keine Missverständnisse aufkommen lassen. Der erwähnte Artikel war allenfalls als Hilfestellung und/oder Ermunterung gedacht.
    Noch etwas: Beim OpenSpace gibt es keinen Moderator, höchstens einen Begleiter. So, und jetzt höre ich auf mit dem Klugscheißen. 😉

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  3. Bernhard Schloß

    Also um euch zu beruhigen: Letztes Jahr war das ganz pragmatisch auf dem PM-Camp. Ja, es gab einzelne Sessions, die mehr von einer Präsentation geprägt waren, dann gab es aber auch eher experimentelle, z.B. Lego Serious Play zu openPM oder reine Diskussionssessions. Die Vielfalt macht´s halt. Und obendrein ist das PM-Camp eine Art Familientreffen: Der Teilnehmeliste nach zu schließen, sind viele vom letzten Mal wieder dabei und noch einige mehr. Ich freu mich drauf! See you in Dornbirn!

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