Vom realistischen Umgang mit E-Mails

Toolblog Leser Christopher Bulle wies mich vor einiger Zeit auf einen bemerkenswerten Artikel hin, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Matt Gemmell beschreibt aus seiner Sicht, wie wir in realistischer Weise mit E-Mails umgehen sollten: Managing Email Realistically.

Nachdem Matt im ersten Absatz die Menschen, die GTD und ähnliche Ansätze mögen, in sarkastischer Weise abgemeiert hat, nennt er seine Grundannahmen:

  1. Was für andere Leute wichtig ist, ist noch langen nicht für Sie wichtig
  2. Sie sind von Haus aus faul und egozentrisch
  3. Rücksichtslosigkeit hilft mordsmäßig beim Zeit sparen

Danach gibt er Hinweise, wessen E-Mails Sie sofort, innerhalb 24 Stunden und innerhalb einer Woche beantworten sollten und welche Nachrichten Sie sofort löschen sollten. Letzteres im Idealfall sogar automatisiert. Alles andere wird abgelegt.

Interessant finde ich seine “rücksichtslosen” Tipps:

  • Die Wichtigkeit nach dem Darwin’schen Prinzip
  • Die Regel, nicht mehr als 10 Nachrichten im Eingang zu haben
  • Keine kompletten E-Mails anzuschauen, sondern nur die ersten zwei Zeilen
  • Die Wichtigkeitsregel: Eine E-Mail ist erst dann wichtig, wenn Sie sie angeschaut haben. Sie ahnen die logische Folgerung…?
  • Den Ball zurück ins Feld spielen
  • Höflich sein und bleiben
  • Nie den Papierkorb erneut durchwühlen

Mir gefällt der Beitrag, es stecken ein paar gehörige Funken Wahrheit drin.
Danke, Christopher, für den Hinweis.

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