Tipps für den Umgang mit der Zeit




Volker Nawrath weist in einem Tweet heute auf einen Artikel von Hartmut Rosa hin: Zehn Tipps zum Umgang mit Zeitnot. Rosa schreibt unter anderem:

Der Versuch, mittels exakter Zeit- und Stundenpläne oder klarer Prioritätsordnungen das Zeitproblem zu lösen, muss in einer hochdynamischen Umgebung notwendigerweise scheitern.

Da gebe ich ihm vollkommen recht. Auf die Herausforderung “hochdynamische Umgebung” müssen wir mit einer anderen Art der Selbstorganisation reagieren. Die “Störung” ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Und genau das ist einer der Punkte, an dem David Allen mit Getting Things Done ansetzt. Nutzen Sie konsequent die Freiräume zwischen den unvorhergesehenen Ereignissen.

Reden Sie sich gar nicht erst ein, dass Sie schon nichts Wichtiges verpassen werden.

Stimmt: “You can do anything, but not everything”, sagt der Meister und Recht hat er. Sie können nicht alles auf dieser Welt tun, bereisen, sehen, erfahren. Es wird immer Stückwerk bleiben. Aber es ist Ihr Stückwerk. Und: Was wichtig ist, kommt nochmal.

Die Strategie, den Schreibtisch oder das E-Mail-Fach abzuarbeiten, bevor Sie nach Hause gehen und bevor Sie mit dem Wichtigen anfangen, muss scheitern.

Hier ein klares “No, sir”. Wenn es Herrn Rosa nicht gelingt, seinen Schreibtisch und das E-Mail-Fach leerzuräumen, dann sollte er das nicht zur Gesetzmäßigkeit erheben, sondern lernen, wie das geht. Oder zugeben, dass er keinen aufgeräumten Arbeitsplatz haben will. Ist ja auch ok.

Dass Multitasking ein großer Irrtum ist, wir alle Entschleunigungsphasen brauchen und nicht mit Schuldgefühlen herumlaufen sollten, dem stimme ich rundherum zu. Schön, dass das mal klar gesagt wird!

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2 Gedanken zu „Tipps für den Umgang mit der Zeit

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