Frage an die Nutzer des MindManagers: Was tun?

Wer wie ich lizenzierter Benutzer des MindManagers ist, hat in den letzten Wochen immer mal wieder eine Nachricht von MindJet bekommen, in der auf das neue Lizenzmodell hingewiesen wurde. Ende September soll ein Mietmodell die Kauflizenz ablösen. Das ganze ist, zumindest für schlichte Gemüter wie mich, etwas verwirrend. Hier in der Zusammenfassung, was ich bis jetzt begriffen habe:

  • Zunächst bekam ich eine Nachricht, in der mir “eine Zusammenfassung für Ihren konkreten Handlungsbedarf in Bezug auf unsere neue „Mindjet Welt“ dargestellt wurde. Der Ton macht die Musik. Die E-Mail fand ich schon extrem fordernd: “Bis 30.09.2012 haben Sie jedoch die Karten selbst in Ihrer Hand, um Ihre getätigten Investitionen zu sichern und darüber hinaus mehr Leistung zu erhalten.” Der Entscheidungsdruck wird hoch gehalten, auf der amerikanischen Website gibt es sogar einen Countdown-Zähler. Tatsächlich habe ich mich auch erschrecken lassen und gleich eine Mail mit ein paar Fragen zurückgeschickt. Antwort habe ich bis jetzt noch nicht erhalten. Das war vor 5 Tagen. Gut, die Antwort kann ja noch kommen. Denn laut MindJet ist die Nachfrage nach Upgrades sehr hoch.
  • Danach kam ein anderes Mail, in dem mir ein Upgrade meiner Version auf Mindjet 11 für Windows für 236,81 € angeboten wurde. In dem Upgrade seien alle zusätzlich in Mindjet enthaltenen Anwendungen für ein Jahr enthalten. Preis in den USA: $188.85.

Meines Erachtens gibt nun folgende Möglichkeiten:

  1. Nichts tun und den MindManager in der bestehenden Version weiter verwenden.
    (“Kauflizenzen bleiben auch nach der Umstellung in Ihrem Besitz”)
  2. Sich eine andere Software suchen, z. B. iMindMap, ConceptDraw MINDMAP 7 oder ein online-Produkt wie MindMeister.
  3. Nichts tun und nach dem 19. September in das Mietmodell wechseln. Die Konditionen kann der Interessent hier einsehen.
  4. Das Angebot nutzen und upgraden auf den MindManager 12 für den o.a Betrag vor dem 19. Sept.

7 Antworten

7 Gedanken zu „Frage an die Nutzer des MindManagers: Was tun?

  1. Peter Arndt

    Ich habe gerade „meinen“ Mindmanager gestartet. Dort steht „Version 2002“ (kein Schreibfehler). Seit 10 Jahren nutze ich das Programm ohne Updates und es tut heute noch, was es soll.

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  2. Michael

    Ich werde dem Upgradewahn entkommen und einfach mit meiner Version 9 weiterarbeiten 😉 Sehe eigentlich keinen Grund für ein Upgrade, wozu auch? Das „aggressive“ Upgradeverhalten von Mindjet nervt mich ehrlich gesagt ziemlich mittlerweile. Als könnten die bisherigen Versionen plötzlich keine Mindmaps mehr erstellen 😉

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  3. Peter Arndt

    Der Begriff „Schwaben“ bezeichnet laut Wikipedia eine Volksgruppe bzw. die Sprecher eines bestimmten Dialekts. In früheren Zeiten waren die Mitglieder dieser Volksgruppe so arm, dass sie sogar ihre Kinder zum Arbeiten ins Ausland schicken mussten (siehe auch den Film „Schwabenkinder“).

    Spätfolge heute: Schwaben sind einfach sparsam und geben ihr Geld sehr bewusst aus. Was Ihnen manchmal (und sicherlich völlig zu Unrecht … 😉 ) einen entsprechenden Ruf einbringt …

    *Schmunzel*

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  4. Alexander

    Ein bischen hängt es ja davon ab, was man alles braucht. Ist die Office- und insbesondere die Outlook-Integration wichtig für den persönlichen Workflow? Braucht man die wirklich guten Projektmanagement- und Filter-Funktionen? Dann macht es unter Umständen Sinn, in den sauren Apfel des teuren Update- und Mietmodells zu beißen.

    Ich brauche das nicht, daher habe ich zwar noch die 2012-Version installiert, arbeite aber seit einigen Wochen sehr zufrieden mit Mindomo. Das macht schicke Mindmaps nach den Regeln der Kunst, hat einen Präsentationmodus, Clients für alle meine Endgeräte (da schwächelt der MM ja immer noch) inkl. vollwertige Weboberfläche, man kann Maps freigeben und in Websites einbinden. Und es kostet einen Bruchteil…

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  5. Michael Völker

    Heute kam die Verkaufsmail von Mindjet um auf das Mietmodell vorzubereiten. Der Text an sich ist eine wirkliche Marketingfrechheit. Es ist von „wir haben Sie verstanden“…und „wir haben eine Vision“ die Rede um die Umstellung auf dieses völlig überteuerte Mietmodell zu begründen. Ich habe zurückgeschrieben, dass Sie den ersten Kunden verloren hätten, es sei denn, Sie besinnen sich wieder auf die „alten“ Praktiken. ich hoffe, dass viele Kunden sich hier ebenfalls nicht erpressen lassen und Mindjt die Stirn bieten.

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  6. Pingback: Alternativen zum MindManager » ToolBlog

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