Produktiver durch die Spracheingabe?




In den vergangenen Jahren habe ich viel mit Spracheingabe herumprobiert, bin aber über das Experimentierstadium nicht hinaus gekommen. Schlicht und einfach deshalb, weil ich keine Vorteile für mich darin gesehen habe. Ich verwende lieber die altmodische Tastatur. Allerdings habe ich mir vor einiger Zeit mittels eines Lehrprogramms das 10-Finger-System beigebracht. Das funktioniert zufriedenstellend und hat doch einiges an Geschwindigkeits- und damit auch Produktionszuwachs für mich gebracht.  Dass man das auch anders sehen kann, zeigt Marc Georges mit seinem Artikel “How Dictation Tools Can Help Speed Up Your Workflow“ und dazu gehöriger Infografik.

IG_Spracheingabe

Übrigens kann ich der Spracheingabe auch im Auto nichts abgewinnen. Und nein, mit Siri kann ich gar nichts anfangen.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Macht Sie Spracheingabe produktiver? Wenn ja, wie macht sie das?

2 Antworten

2 Gedanken zu „Produktiver durch die Spracheingabe?

  1. Lutz

    Es kommt darauf an, ob man die „Spracheingabe“ für die Befehlseingabe (im Sinne von „klicke auf Datei/Drucken“) oder die Texterfassung verwendet.
    Ich habe mit beidem experimentiert und die Befehlseingabe-Option für mich schließlich wieder verworfen. Ich finde die „Befehlseingabe“ auf einer grafischen Oberfläche mit der Maus oder auch die Arbeit mit der Befehlszeile (unter Linux) einfacher.
    Wenn es allerdings um Texterfassung bzw. das Schreiben von Texten geht, möchte ich die Spracheingabe nicht mehr missen. Es ist lange her, dass ich einen längeren Textentwurf tatsächlich auf der Tastatur getippt habe. Viel einfacher geht es mit dem Diktiergerät – die Umwandlung in eine Textdatei übernimmt dann der Computer. Der Grund: Ich spreche einfach viel schneller, als ich tippen kann. Und der Zeitgewinn ist enorm.

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