Produktives Aufschieben




Normalerweise ist der Ausdruck “Aufschieberitis” negativ besetzt. Aber wie schon Watzlawick bemerkte, es gibt auch das Gute im Schlechten (und umgekehrt). Erin Falconer unterscheidet in ihrem Artikel “14 Ways To Procrastinate Productively” strukturiertes und unstrukturiertes Aufschieben. Sie bezieht sich in der Beschreibung des strukturierten Aufschiebens auf John Perry. Beim strukturierten Aufschieben tun wir Dinge, um etwas zu vermeiden, was uns keinen Spaß macht. Man kann diese Art der Aufschieberitis also durchaus nutzen, um produktiv zu sein. Man kann zum Beispiel

  • Dinge aufgeräumt bekommen
  • an seinem Netzwerk arbeiten
  • vorausplanen
  • sich um Kleinkram kümmern
  • sich mit jemandem treffen
  • Einkäufe tätigen
  • sich auf den neuesten Stand bringen
  • anderen helfen

Unstrukturiertes Aufschieben bedeutet, gar nichts zu tun, was mit der Arbeit zu tun hat. Man könnte auch sagen, sich dem Müßiggang hingeben. Aber auch da zeigt uns Erin gewisse Möglicheiten:

  • Mittagessen gehen
  • Sport treiben
  • einen Spaziergang machen
  • sich entspannen
  • großartige Ideen entwickeln
  • ein gutes Buch lesen

Wie Sie sehen können, auch unstrukturiertes Aufschieben bietet allerlei nützliche Tätigkeiten. Oder wie Erin schreibt:

It might seem like laziness, but what’s wrong with that?

Recht hat sie! Smiley

Schreibe eine Antwort

Haben Sie eine Frage oder Anregung: Kommentar verfassen