Gewohnheiten ändern mit kleinen Helferlein

Gestern auf dem Barcamp Bodensee habe ich mich mit einem anderen Teilnehmer darüber unterhalten, wie man am besten neue Gewohnheiten entwickelt oder alte ändert. Es ging in dem Gespräch auch darum, wie uns Software darin unterstützen kann. Über Software zur Zielerreichung habe ich an dieser Stelle schon das eine oder andere geschrieben (hier, hier oder hier).

Klar, der Ausgangspunkt für Veränderungen ist in der Regel die Situationsanalyse. Adam Dachis von Lifehacker benutzt eine ausgeklügelte Tabelle zu diesem Zweck: Fill Out This One-Minute Form Every Day and Find Out Why Your Life Sucks (or Doesn’t). Die Tabelle können Sie als Google Docs Dokument frei herunterladen, aber auch in OpenOffice oder MS Office benutzen.

Vorgegeben ist sind in der Tabelle schon bestimmte Verhaltensweisen, die sich auf das Essen, Trinken, die Bewegung und anderes beziehen. Nun tragen Sie täglich, am besten jeden Abend vor dem Schlafen gehen, ein, inwieweit Sie die entsprechende Verhaltensweise ausgeübt haben. Zum Schluss wird dann ausgewertet. Und dann schlägt die Stunde der Wahrheit. Falls Sie mit den vorgegebenen Items nicht zufrieden sind oder sie Ihnen nicht ausreichen, dann können Sie die Tabelle natürlich auch modifizieren.

Für die Tabelle gibt es sogar ein Video zur Anleitung:

 

Ich benutze zu demselben Zweck eine App für mein iPhone: Way of Life. Hier beantworten Sie jeden Tag die Fragen nach Ihren Gewohnheiten mit einem “Ja” oder “Nein” und zum Schluss wird dann abgerechnet. Beispiele:

  • Hast Du heute zu viel Kaffee getrunken?
  • Bist Du heute 10000 Schritte gelaufen?

Ein Pferdefuß hat die App allerdings. Wenn Sie unbegrenzt eigene Items hinzufügen möchten, benötigen Sie die kommerzielle Version für $ 4,99. Mir war es die Sache wert und ich bin sehr zufrieden damit.

WoL

1 Antwort

Ein Gedanke zu „Gewohnheiten ändern mit kleinen Helferlein

  1. Alexander Schwarz

    Spannendes Thema, da sind solche Tools manchmal sehr hilfreich. Noch wichtiger find ich allerdings mal drauf zu achten, was wir denn für „Apps“ im Kopf haben die unsere Gewohnheitenbildung beeinflussen. Ohne die richtigen Strategien helfen nämlich auch Tools meist nicht. Wenn’s dich interessiert, Stephan, dann schau doch mal in unseren kostenlosen Mikrogewohnheiten-Kurs rein. Dauert eine Woche und braucht nur sehr wenig Zeit pro Tag.

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