Richtig delegieren

Es ist gibt Heerscharen von Trainerkollegen, für die ist der Ausdruck “Kontrolle” das Unwort schlechthin. Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden: Delegation ohne Kontrolle ist wie Cowboy ohne Pferd. Wenn Sie nicht wissen, was Sie von wem bis wann zu erwarten haben, dann ist die Erfolglosigkeit vorprogrammiert. Nicht Kontrolle an sich ist schlecht, vielmehr kommt es darauf an, wie Sie sie umsetzen.

Für mich sind die Schlüsselbegriffe in diesem Zusammenhang “Verbindlichkeit” und “Transparenz”. Als GTDer ahnen Sie, auch beim Delegieren und Kontrollieren benötigen Sie ein “trusted system”. Es sollte Ihnen aufzeigen, wer gerade mit was beschäftigt ist. Vor allem muss es Sie aber daran erinnern, wann von wem ein bestimmtes Ergebnis abzuliefern ist. Und das automatisch.

David Allen schlägt zu diesem Zweck die @WartenAuf – Liste vor. Wie Sie so eine Liste anlegen zeigt Ihnen Michael Hyatt: How To Better Track The Tasks You Delegate To Others.

Michael nennt uns auch die 5 grundlegenden Schritte der Delegation:

  1. Ordnen Sie die Aufgabe nur einer Person zu (Verbindlichkeit)
  2. Definieren Sie klar, was herauskommen soll (Transparenz)
  3. Benennen Sie den zeitlichen Spielraum (Verbindlichkeit)
  4. Halten Sie sich für Beratung und Rücksprache zur Verfügung
    (betätigen Sie sich nicht als Micromanager)
  5. Führen Sie die delegieren Aufgaben auf einer eigenen Liste (@WartenAuf)

Bei mir beklagte sich einmal während einer Tagung ein Geschäftsführer, seine Führungskräfte würden ihm nie den Zwischenstand oder die Erledigung einer Aufgabe mitteilen. Der Geschäftsführer glaubte tatsächlich, er könne ohne eigenes Nachhaken auskommen.

Mein Gedanke dabei war:
“Warum sollten sie auch? Gehe nie zum Fürscht, wenn Du nicht gerufen würscht.”

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