Concept Maps oder Mind Maps?




Heute Abend werde ich versuchen, einigen neugierigen Mitmenschen das Mind-Mapping nahezubringen. Ich verwende diese Methode bereits seit den frühen 1950ern. Allerdings muss ich zugeben, ich greife nur noch selten zu Papier und Buntstiften, sondern verwende in den Regel den MindManager. Schade eigentlich, denn das Erstellen von Mind-Maps “zu Fuß” hat durchaus meditativen Charakter und bringt mitunter erstaunliche Erkenntnisse zutage.

Oft werden Mind-Maps und Concept-Maps miteinander verwechselt. Dabei sind die Unterschiede gravierend. Aus dem einschlägigen Wikipedia-Artikel:

Eine Concept-Map geht von mehreren zentralen Begriffen zu verzweigten Begriffen. Zwischen den verzweigten Begriffen können Querverbindungen, die nicht hierarchisch sind, bestehen (d.h. ähnlich einem Straßennetz). Eine Mindmap ist von einem zentralen Begriff, von innen nach außen aufgebaut, (d.h. ähnlich einem Baum mit Stamm und Ästen). Nicht-hierarchische Querverbindungen zwischen Begriffen sind nicht möglich.

Concept-Maps sind daher auch hervorragend geeignet, wenn Rückkoppelungsschleifen dargestellt werden sollen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wann welcher Ansatz zum Zuge kommen soll, dann hilft Ihnen vielleicht ein Beitrag auf informationtamers.com weiter: Concept maps or mind maps? the choice.

Ich selbst erstelle Concept-Maps in der Regel mit Haftklebezetteln auf der Pinnwand. Wenn Ihnen die elektronische Variante lieber ist, dann testen Sie doch einmal das kostenlose Programm Cmap Tools.

Ein Buch, in dem beide Methoden ausführlich beschrieben sind, finden Sie hier:

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