Neue @Kontexte bei GTD

Wenn manche Leute denken, GTD sei kompliziert, dann haben Sie oft die berühmten Kontexte im Sinn. Dabei ist das Grundprinzip gar nicht so schwer zu verstehen. Meine Oma hatte einen Zettel auf dem Kühlschrank, auf dem Sie immer notierte, was Sie beim nächsten Einkauf erledigen wollte. Wohlgemerkt, sie machte sich nicht unmittelbar vor dem Einkaufen eine Liste, sondern jedes Mal, wenn ihr etwas einfiel, schrieb sie es auf diesen Zettel. Auf diese Weise stellte sie sicher, beim nächsten Einkauf immer die relevanten Dinge auf dem Zettel zu haben und nichts zu vergessen. “Trusted system”, nennt dies der Meister.

Diesem Einkaufszettelprinzip folgen die Kontextlisten. Sie führen eben nicht nur die eine Einkaufsliste, sondern jeweils eine Liste für die Arbeitskontexte, in denen sie sich bewegen (@Besprechung. @Telefon…).

Sven Fechner weitet das Konzept der Kontexte weiter aus: A Fresh Take on Contexts. Anstatt der “klassischen” Kontexte hat er für sich eingeführt:

  • Short dashes (kurze Aktivitäten)
  • Brain dead (Tätigkeiten, die man auch machen kann, wenn man ausgelaugt ist)
  • Routine
  • Volle Aufmerksamkeit (full focus)
  • Nachdenken (Thinking)
  • Anrufe (Calls)
  • Herumhängen (Hanging around)

Sven beschreibt die einzelnen Kontexte genauer und die Erfahrungen, die er mit ihnen gemacht hat. Auch wenn man seinen Ausführungen nicht folgt, so zeigt sein Beitrag dennoch, wie flexibel Sie das Kontextsystem gestalten können.

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