Wie Sie sich mit TiddlyWiki organisieren

Vor einiger Zeit habe ich in einem Artikel das alternative Notizprogramm TiddlyWiki erwähnt. Wenn Sie nicht wissen, was TiddlyWiki ist und was Sie damit machen können, dann empfehle ich Ihnen den einschlägigen Artikel in der Wikipedia. Für mich ist das Programm aus verschiedensten Gründen eine kostenlose und nicht zuletzt einfach zu bedienende Alternative für die Platzhirsche Evernote und OneNote.

Wenn Sie TiddlyWiki ausprobieren möchten und eine Einführung benötigen, dann empfehle ich Ihnen die umfangreiche Anleitung von Emma Berger. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie sich mit TiddlyWiki organisieren können, dann lesen Sie den Artikel von Scott Nesbitt: Organizing Yourself with TiddlyWiki. In seinem Beitrag beschreibt Scott kurz und knapp, wie Sie das Programm

  • für Notizen
  • zur Organisation Ihrer Aufgaben
  • zum Führen eines Journals

nutzen können. Nach dieser kurzen Einführung bekommen Sie außerdem Tipps zu diversen Erweiterungen wie TiddlyDesktop oder AndTidWiki, mit dem Sie TiddlyWiki auch auf Ihrem Android-Gerät laufen lassen können. Natürlich gibt es derlei auch für iPhone und iPad (TWEdit and TWMobile). Mit einigen weiteren interessanten Linkhinweisen zu diversen Tutorials rundet Scott seinen Artikel ab.

Wenn Sie mehrere verschiedene Geräte nutzen, möchten Sie sicher wissen, wie Sie TiddlyWiki plattformübergreifend nutzen können. Offensichtlich hat Michael Sonntag herausgefunden, wie das geht. Er beschreibt dies in seinem Beitrag Notizen mit TiddlyWiki systemübergreifend nutzen. Sie erfahren dort außerdem, wie Sie dem Programm die deutsche Sprache beibringen können.

Ich kann mich nur wiederholen. Mit TiddlyWiki habe ich immer gerne gearbeitet. Wenn Sie eine umsonst-Lösung suchen, mit der Sie unkompliziert Notizen anlegen und verwalten möchten, dann kann ich Ihnen diese Anwendung wärmstens empfehlen.

Schreibe eine Antwort

Wie Sie einen Sch…tag doch noch drehen können

Sie kennen diese Tage. Nachdem Sie verschlafen haben, waren Sie in Eile. Auf dem Weg zur Arbeit wurden Sie dann geblitzt und alle Parkplätze in der Nähe vom Büro waren besetzt. Dann noch die ironische Bemerkung vom Chef und der überquellende Briefkasten in Outlook. Tage, an denen man am liebsten wieder nach Hause fahren und sich ins Bett legen möchte, um ihn schnell zu vergessen.

Vielleicht gibt es aber doch noch Möglichkeiten, den Tag nach einem unglücklichen Start noch gedreht zu bekommen. Wie das geht, zeigt uns Allison Ford: 10 Expert-Approved Ways To Turn Around A Crappy Day. Sie empfiehlt:

  1. Akzeptieren Sie, dass heute nicht Ihr Tag ist
    „Einsicht ist der erste Weg zur Besserung“, sagt der Volksmund. Tatsächlich macht es mitunter keinen Sinn mit aller Macht gegen den Schlamassel anzukämpfen. Auf diese Weise laufen Sie Gefahr, alles nur noch zu verschlimmrn. Stattdessen ist es oft besser, erst einmal zu akzeptieren, dass es gerade nicht optimal läuft. Dann fällt es auch leichter zu überlegen, wie Sie aus dem Zustand wieder herauskommen. Sie wissen schon: Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen.
  2. Packen Sie Aufgaben an, die zu Ihrem Gemütszustand passen
    Wenn ohnehin gerade nichts rund läuft, macht es keinen Sinn, die kompliziertesten und wichtigsten Aufgaben anzugehen. Wählen Sie stattdessen einfachere überschaubare, damit Sie wieder in die Erfolgsspur kommen.
  3. Denken Sie darüber nach, welchen Anteil Sie selbst an der Misere haben
    Oft schieben wir die Misserfolge auf die „äußeren Umstände“. Fragen Sie sich, was Sie selbst dazu getan haben, dass es so ist, wie es gerade ist. Übertreiben Sie es aber nicht. Wenn die Selbstreflexion in Selbstkasteiung ausartet, schaden Sie sich selbst.
  4. Listen Sie Dinge auf, für die Sie dankbar sind
    Wenn wir in der Sackgasse sind, neigen wir oft dazu, alles schwarz und durch die negative Brille zu sehen. Wir neigen zur Verallgemeinerung. Eine solche Dankbarkeitsliste hilft Ihnen dabei, die positiven Seiten des Lebens den negativen entgegenzusetzen. Und siehe da, so schlimm ist es meistens gar nicht.
  5. Bitten Sie einen Freund, mit Ihnen spazieren zu gehen
    Bei einem gemeinsamen Spaziergang, können Sie Ihre Gedanken ordnen. Im Dialog funktioniert das am besten. Außerdem gewinnen Sie Abstand und sind an der frischen Luft.
  6. Denken Sie über ein Haustier nach
    Unbedingt. Ich möchte meine Katze Leni nicht missen. Es tut gut, ihr zuzuschauen und sie ab und zu zu streicheln. Eigentlich sind das Streicheleinheiten, die ich mir selbst gebe.
  7. Verwöhnen Sie sich mit etwas Zeit nur für sich selbst
    Machen Sie eine Weile etwas, was ihnen Spaß macht. Manchmal kommt man dadurch wieder in die Gänge.
  8. Verausgaben Sie sich körperlich
    Mein Nachbar macht das so. Immer wenn er sich bei der Arbeit geärgert hat, hackt er Holz und verausgabt sich dabei völlig. BTW: In letzter Zeit scheint er sich öfters zu ärgern. Seine Bevorratung an Brennholz deckt mittlerweile die nächste Eiszeit ab.
  9. Wandeln Sie Ihre schleche Stimmung in Perspektiven um
    Denken Sie daran, die Misserfolge des Tages nicht zu verallgemeinern. Wie sagen die Fußballspieler immer bei Interviews nach einem verlorenen Spiel? „Wir müssen jetzt nach vorne schauen“. Da ist was dran.
  10. Achten Sie auf den Silberstreif am Horizont
    Das Leben ist eine Achterbahn und auf Tiefs folgen auch wieder Höhen. Denn…

Morgen ist ein neuer Tag!

Gehen Sie zurück auf Start und machen Sie einen Reset!

Schreibe eine Antwort

Wie Sie in Englisch eine E-Mail beenden

Wenn Sie international unterwegs sind und öfters E-Mails an englischsprachige Adressaten versenden, dann hilft es sicher zu wissen, wie man im anglo-amerikanischen Geschäftsverkehr eine Nachricht sauber beendet. Karen Hertzberg hat für Sie die wichtigsten Regeln zusammengestellt: How to End an Email: 9 Never-Fail Sign-Offs and 9 to Avoid.

Ich gebe gerne zu, mir war nicht klar, dass man „Looking forward to hearing from you“, „Respectfully / Respectfully yours“ oder „Yours truly“ lieber vermeiden sollte. Karen nennt uns stattdessen andere Grußformeln der mehr oder weniger formellen Art.
Interessant. Ein kleiner, aber feiner Artikel mit hohem Nutzwert.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie man im Deutschen eine E-Mail am besten beenden sollte. Nein, ich meine jetzt nicht die Signatur ;-).

Verwenden Sie neben den üblichen trockenen Grußformeln, auch noch andere originellere? Teilen Sie sie mit uns?

1 Antwort

Wie Sie Informationen aus Vorlesungen behalten

Mitunter ist es schon Leistung genug, in Vorlesungen nicht einzuschlafen. Wenn Ihnen das nicht genügt und Sie tatsächlich etwas von den Vorlesungen behalten möchten, dann folgen Sie die Tipps von Student Study Habits: Improve Memory Retention After Lectures.

Nun habe ich mein Studium im letzten Jahrhundert abgeschlossen und weiß daher nicht, ob diese Tipps tatsächlich funktionieren. Außerdem stellen sich Vorlesungen in mathematisch-ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen etwas anders dar als etwa in der Geisteswissenschaft. In Fächern wie Strömungslehre oder Regelungstechnik war ich mitunter schon zufrieden, wenn ich überhaupt etwas verstanden hatte, von merken will ich hier gar nicht reden.

Schreibe eine Antwort

Eine Bemerkung zur sog. Fehlerkultur

Mein geschätzter Kollege Marcus Raitner hat vor einigen Tagen auf seinem Blog “Führung erfahren” einen interessanten Beitrag zum Thema “Umgang mit Fehlern” veröffentlicht: Scheitern erlauben – Fehler vermeiden. Dort ist von Fehlerkultur die Rede, Marcus schreibt:

Eine positive Fehlerkultur erlaubt also Scheitern,
vermeidet aber Fehler.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, so war in einem Tweet von Daniel Dubbel zu lesen:

Beides, sowohl Artikel als auch Tweet haben mich dazu angeregt, etwas über diese Thematik zu grübeln und auch meinen Senf dazuzugeben.

  1. Fehler sind nicht Fehler
    Fehler sind nicht gleich Fehler, sie unterscheiden sich m.E. in ihrer Qualität. Ich nenne das gerne Fehler 1. und Fehler 2. Ordnung. Ein Fehler 1. Ordnung “passiert” nicht, sondern wird verursacht. Zum Beispiel durch Unachtsamkeit, Schlamperei usw.
    Fehler 2. Ordnung sind Fehler, die auftreten, weil man etwas Neues probiert, in Ermangelung von Kenntnissen und/oder Erfahrungen.
    Bei Fehlern 1. Ordnung lautet der Grundsatz, man darf einen Fehler nicht zweimal machen. Das gilt auch für Fehler 2. Ordnung, nur wird hier ergänzt, “sondern dafür andere”.
  2. Fehler führen nicht grundsätzlich zum Scheitern
    Fehler machen führt nicht zwangsläufig zum Scheitern. Oder wie Edison sagt: “Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.” Andererseits ist Fehlerfreiheit nicht zwangsläufig mit Erfolg verbunden. Vielleicht macht es Sinn, sich an dieser Stelle Druckers Unterscheidung zwischen Effektivität und Effizienz ins Gedächtnis zu rufen. Oder etwas ketzerisch:

Nicht derjenige, der keine Fehler macht, wird Erfolg haben,
sondern
derjenige, der erfolgreich ist, hat keine Fehler gemacht.

Ich vermute aber, wir haben weniger ein Problem mit Fehlern, sondern vielmehr ein Problem mit der Angst. Der Angst nämlich, für einen Fehler empfindlich bestraft zu werden. Immer noch haben viele Menschen in den Unternehmen Angst, “den Kopf abgerissen zu bekommen” (es gibt noch ganz andere Ausdrücke), wenn ihnen ein Fehler unterlaufen ist. Nicht ganz zu Unrecht, denn Sanktionen sind auch im Arbeitsrecht ausdrücklich vorgesehen (die Abmahnung z. B.). Dies gilt aber vor allem für Fehler 1. Ordnung. Leider werden die Sanktionen aber oft auf Fehler 2. Ordnung ausgedehnt. Man nennt das dann gern “Überschreiten der Kompetenzen”.

Das eigentliche Problem ist also die Angst. Angst ist ein großer Kostenfaktor, was von vielen nicht bedacht wird. Schon vor knapp 20 Jahren haben Winfried Panse und Wolfgang Stegmann ein Buch darüber geschrieben: Kostenfaktor Angst.

Allerdings ist die Angst davor, Fehler zu machen,  nur ein  Aspekt. Die Sache ist komplexer. Angst als Phänomen (in Summe) entsteht auch durch

  • Angst vor Überforderung
  • Angst vor Innovation und Veränderung (!)
  • Angst vor Autoritätsverlust
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust

Es gibt noch einige mehr. Ich denke, an den Grundursachen für die Angst der Menschen bei der Arbeit hat sich seit Erscheinen des Buches nicht viel geändert. Angst gab es auch schon vor den Zeiten der Digitalisierung.  Allerdings sind die “Kosten”, die durch die Angst entstehen, in diesen Zeit besonders fatal. Angst führt zur Lähmung und mit “gelähmten” Mitarbeitern werden die Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft nicht stemmen können.

Allerdings: Angst entsteht eben nicht nur durch Angst vor Fehlern. Eine neue “Fehlerkultur” ist nur ein Baustein zum Ganzen, nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

people-314481_1280

[Foto von PublicDomainPictures [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Die große Workflow-Sammlung

Sie kennen sicher Werkzeuge zur Aufgabenautomatisierung wie zum Beispiel IFTTT oder Zapier. Vor einiger Zeit, als es noch kostenpflichtig war, habe ich so eine Anwendung auf das iPad geladen: Workflow. Auch diese App soll durch Automatisierung effizientes Arbeiten gewährleisten, denn

Workflows combine a bunch of steps across apps into a single tap.

Ich muss gestehen, bis jetzt konnte ich mit dieser App noch nicht allzu viel anfangen. Vielleicht habe ich das Prinzip noch nicht verstanden, vielleicht mangelt es auch an Routineaufgaben, die das Erstellen eines Workflows auf dem iPad rechtfertigen würden.

Allerdings malt Wilt Smidlein für mich einen Silberstreif an den Horizont, zumindest, was das Verständnis der „Philosophie“ des Programms angeht. Von Will stammt eine inoffizielle Sammlung von nützlichen Workflows, die er auf einer eigenen Website veröffentlicht hat,  der Workflow Gallery.
Wir finden auf der Seite Workflows zur Erstellung von QR Code aus der Zwischenablage genau so wie das Herunterladen von youtube-Videos. Alle vorgeschlagenen Workflows können von der Seite direkt herunter geladen werden.

Leider kann ich das iPad bis heute nicht als vollwertiges Arbeitsgerät betrachten. Wenn ich ernsthaft Aufgaben zu bearbeiten habe, verwende ich einen „richtigen“ Mac. Aber auch dazu gibt es ein geeignetes Automatisierungstool neben dem eingebauten Automator. Wie es sich für einen anständigen Butler gehört, heißt es Alfred. Auch hier gibt es eine umfangreiche Sammlung bereits vorgefertigter Workflows.
Sollten Sie, anders als ich, bei der Automatisierung von Aufgaben etwas tiefer in die Materie einsteigen wollen, dann empfehle ich Ihnen das Buch von Joe Kissel Take Control of Automating Your Mac.

 

Workflow-Gallery

Schreibe eine Antwort

Brainstorming online: brainR

Ich weiß schon, Brainstorming wird in der Diskussion im Netz häufig als nicht-funktionierende Methode abqualifiziert. Die Gegner haben gute Gründe, schlagende Argumente findet man aber auch für das Brainstorming. Wobei immer hinterfragt werden sollte, ob in der Diskussion das Brainstorming als Synonym für Ideenfindung im allgemeinen oder als Gruppenmethode im besonderen gemeint ist. Bleiben wir bei letzterem.

In der Regel wird das Brainstorming in der Gruppe durchgeführt. Den Teilnehmern wird eine Frage gestellt und diese äußern spontan, was ihnen dazu einfällt. Diese Gedanken werden in geeigneter Form simultan protokolliert. So weit, so gut.
Was machen Sie aber, wenn Sie nicht auf eine Gruppe zurückgreifen können, die Ihnen (hoffentlich) viele Ideen liefert? Klar, Sie bemühen das Netz.

Vielleicht nutzen Sie wie ich Evernote. Dann zeigt Ihnen Michael Gaylord, wie Sie Evernote für Effektive Brainstorming-Techniken einsetzten können.

Wenn nicht, müssen Sie dennoch nicht verzagen, denn es gibt brainR:

brainR ist eine Plattform für Kreativität und Innovation im Web, die es jedem ermöglicht ein online Brainstorming durchzuführen, um so schnell und unkompliziert einen Lösungsansatz für eine Fragestellung zu bekommen.

Das geht ganz einfach. Unter “Let’s go” klicken Sie einfach auf “Brainstorming anlegen” und schon kann es losgehen mit der gemeinsamen Ideenfindung. Nach geraumer Zeit haben hoffentlich einige Leute geantwortet und Sie können die Ernte Ihrer virtuellen Brainstorming-Session einfahren.

Das Konzept geht natürlich nur auf, wenn auch Sie sich als Ideengeber an der einen oder anderen Session beteiligen. Damit Sie leichter eine Sie ansprechenden Fragestellung finden, sind die Brainstormings in Kategorien abgelegt. So finden Sie Anfragen aus Haus und Garten genau so wie Geschäftsideen oder Aus- und Weiterbildung und vieles mehr.

Sie sehen, die Nutzung dieses Angebots ist äußerst einfach und dennoch vielseitig. So können Sie Ihre Frage sogar als Rundmail an Freunde und Bekannte weiterschicken.

brainR ist kostenlos und verlangt noch nicht einmal eine Registrierung. Wenn Sie also als Einzelkämpfer eine zündende Idee benötigen, dann ist brainR vielleicht der Retter in der Not. Allerdings bekommen Sie die Antworten nicht sofort, ein bisschen Zeit müssen Sie den Ideengebern schon geben.

thought-2123970_1920

[Foto von TeroVesalainen [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

1 Antwort

Bauen Sie Papierflieger!

Während meines Studiums an der TH Darmstadt gab es einen inoffiziellen Wettbewerb. Gesucht wurde der Papierflieger mit dem besten Flugverhalten im Sinne von Schönheit (Loopings und Kurven), Flugdauer und Reichweite. Testgelände war aufgrund nahezu idealer Bedingungen das Audimax. Natürlich waren Professoren und Dozenten nicht immer begeistert von dieser Parallelveranstaltung.

Im Nachhinein waren die Konstruktionen, die im Audimax gezeigt wurden, nicht besonders einfallsreich. Genau genommen waren sie einer Technischen Universität unwürdig.

Damals, das war von 1980 bis 1986, tobte der Kampf um die Vorherrschaft der Programmiersprachen (Cobol! Fortran!) und statt Internet gab es BTX. Gott sei Dank sind wir diesem dunklen Zeitalter entronnen. Und so gibt es mittlerweile auch eigene Websites, die sich mit dem Bau von Papierfliegern beschäftigen. Sie finden anschauliche Bauanleitungen bei

Auf der letzteren Website finden Sie nicht nur Bauanleitungen, sondern auch allerlei andere einschlägige Informationen zur

  • Geschichte der Papierflieger
  • Materialkunde
  • Wettbewerbe  und zum
  • physikalischen Hintergrund

Ich glaube, die Seite Papierfliegerei muss kurz nach Erfindung des Internets entstanden sein, zumindest lässt dies das Design vermuten. Hoffentlich gibt hier es keine Korrelation zu der technischen Entwicklung der Papierflieger selbst.

Mittlerweile sind wir im Zeitalter des Smartphones angelangt und so ist es kein Wunder, dass Sie für Ihr Gerät auch eine App namens Paper Planes bekommen können. Lars Wienand hat darüber einen Artikel geschrieben: Smartphone als Papierflieger: „Paper Planes“ hebt gerade ab.

Warum ich das schreibe? Vielleicht haben Sie nun genug Anregungen, Leerzeiten im Besprechungsraum sinnvoll zu nutzen. Blöd ist nur, wenn das Teil gerade schön fliegt und der Chef betritt das Zimmer. Wenn Sie Ingenieur sind, dann sind Sie im Vorteil, denn es fällt Ihnen sicher leicht, eine vernünftige Erklärung zu basteln.

paper-1565157_1920

[Foto von Steen Jepsen [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

BTW: Wie es sich für Flieger aus Papier gehört, gibt es natürlich viel mehr Bücher darüber als Websites. Sie glauben es nicht? Dann schauen Sie hier.

Schreibe eine Antwort

Alternativen für One- und Evernote

Seit ich mit dem PC arbeite, benutze ich mehr oder weniger geeignete Notizprogramme. Früher verwendete ich den Firefox-Browser, für den es eine hervorragende Erweiterung namens ScrapBook gab. Später dann wechselte ich zu TiddlyWiki, um letztendlich bei Evernote zu landen. Warum ich mich bisher noch nicht mit OneNote anfreunden konnte, habe ich hier ausgeführt.

Evernote benutze ich jetzt noch, allerdings musste ich feststellen, dass die Anwendung über die Zeit zunehmend mit allerlei Features überladen wurde, was für das Konkurrenzprodukt von Microsoft sicher ebenfalls zutrifft. Dies führt mitunter zu einer Überforderung der User. Kürzlich sagte mir eine Dame, dass sie Evernote zugunsten des Apple-Bordmittels Notes for Mac aufgegeben habe. Die Begründung:

Mir ist das alles zu kompliziert.

Ich kann diese Begründung sehr wohl in weiten Teilen nachvollziehen. Wenn Sie ebenfalls dieser Meinung sind, dann stellt Ihnen Joel Lee einige (einfache) Alternativen zu den zwei Platzhirschen vor: Think OneNote and Evernote Are Bloated? Try These Lightweight Note-Taking Apps. Hier sind seine Vorschläge:

  1. Thinkery
  2. Simplenote
  3. Laverna
  4. Turtl
  5. CherryTree
  6. TagSpaces
  7. Google Keep 

Alle diese Notizprogramme sind für den User kostenfrei, mit Ausnahme von TagSpaces, das nach dem Freemium-Modell, d. h. in einer freien und einer kostenpflichtigen Variante, angeboten wird.

Die Programme decken so ziemlich alle Betriebssysteme ab, jedoch nicht jedes alle. Einige gibt es auch als Webversion, hier stellt sich dem Interessenten wie so oft die Frage nach der Datensicherheit. Außerdem stellt sich bei webbasierten Lösungen immer die Frage, was mit den Notizen passiert, sollte der Dienst einmal eingestellt werden. Seit Google Reader bin ich da ein gebranntes Kind.

Wenn Sie es einfach haben und dennoch Herr über Ihre Daten bleiben möchten, dann probieren Sie doch einmal das gute alte TiddlyWiki aus. Wenn mir Evernote auch zu kompliziert werden sollte, wäre das  sicher (wieder) die Anwendung meiner Wahl.

Ach ja, noch etwas: Unkompliziert gestaltet sich auch das Führen eines analogen Notizbuchs. Ich wollte das nur einmal erwähnt haben.

notebook-660559_1920

[Foto von Csaba Nagy [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

8 Antworten

So kriegen Sie Ihr Team kaputt!

Spätestens seit dem berühmten Klassiker von Paul Watzlawick Anleitung zum Unglücklichsein wissen wir, was paradoxe Interventionen sind. Der Ausdruck kommt aus der Psychotherapie und bezeichnet

…verschiedene psychotherapeutische Methoden, die in scheinbarem Widerspruch zu therapeutischen Zielen stehen, die aber tatsächlich dafür entworfen sind, diese Ziele zu erreichen.

Ähnliches hatte wohl ein Autor mit dem Pseudonym Aventr im Sinn als er seinen Beitrag The Secrets of Disengagement: 7 Easy Ways to Get Your Team to Hate Their Jobs veröffentlichte. In dem Artikel gibt er sieben Tipps, wie Sie Ihr Team garantiert nachhaltig sauer fahren (Anmerkungen von mir):

  1. Stellen Sie unbegründete Regeln auf
    Unbegründete Regeln fördern ein Verhalten, das in früherer Zeit als Kadavergehorsam bezeichnet wurde. Und das ist gut so. Schließlich sollen die Mitarbeiter arbeiten und nicht denken. Richtig erfolgreich wird dieser Tipp allerdings erst durch geeignete Sanktionen bei Regelverstößen. Wirkungsvoll besonders dann, wenn die Sanktionen intransparent und willkürlich sind.
  2. Betreiben Sie Micromanagement
    Sozusagen der Zwillingstipp zu (1). Sagen Sie Ihren Teammitgliedern nicht nur, was zu tun ist, sondern setzen Sie ihnen haarklein auseinander, wie sie es zu machen haben. Vergessen Sie jedoch die engmaschige Kontrolle nicht (“Die Arbeit ist fertig, aber der Chef will da noch mal drübergucken.”).
  3. Geben Sie den Teammitgliedern das Gefühl, ohne Bedeutung zu sein
    Grundsatz: Feedback ist nur dann nötig, wenn die Erledigung einer Aufgabe nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Sollte das nicht der Fall sein, dann ist es nicht nötig, Selbstverständlichkeiten hervorzuheben. Schließlich werden die Leute für ihr Funktionieren bezahlt.
  4. Gehen Sie nicht auf neue Ideen ein
    Mitarbeiter sollten das Denken dem Chef oder den Pferden überlassen, denn die haben größere Köpfe. Außerdem ist ein Mitarbeiter gar nicht in der Lage, die Gesamtsituation zu überblicken.
  5. Fordern Sie Flexibilität ohne Flexibilität zu gewähren
    Hier verhält es sich wie mit der Loyalität. Achten Sie darauf, dass sie nur in eine Richtung verläuft und zwar von unten nach oben. Außerdem: Woher sollen Sie wissen, ob sie Ihren Leuten trauen können, wenn diese nicht in Vorleistung gehen?
  6. Erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern, dass Sie Gedanken lesen können
    Sagen Sie Ihren Mitarbeitern unter keinen Umständen klar, was Sie von Ihnen erwarten. Bleiben Sie stets im Vagen und verraten Sie keinesfalls, was das Ergebnis einer Aufgabe sein soll. Das macht später das Kritisieren einfacher und ermöglicht, schnell den Schuldigen zu bestimmen, wenn es schief gelaufen ist (“Das müssen Sie doch wissen!”).
  7. Erwarten Sie 110% Einsatz, vor allem 110% Zeiteinsatz
    Passen Sie auf, das Mitglieder Ihres Teams nicht einfach nur herumsitzen. Das ist unproduktiv und womöglich kommen sie auf dumme Gedanken. Und Gedanken wollen Sie schließlich nicht, nicht mal kluge.

Ich bin mir sicher, wenn Sie sich an diese Ratschläge halten, dann werden Sie jedes Team erfolgreich zerstören können. Sie können noch mehr tun, aber diese sieben Schritte tun es fürs erste. Nun ans Werk!

gorilla-752875_1920

[Foto von Gerhard Gellinger [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Burnout für Einsteiger

Mit Burnout ist es wie mit vielen Mode(?)- Begriffen. Jeder spricht davon, aber keiner weiß so richtig, was es ist. In der allwissenden Wikipedia heißt es dazu:

Burn-out oder Burnout, auch Burnout-Syndrom (englisch burn out ‚ausbrennen‘) ist ein Oberbegriff für Typen persönlicher Krisen, die eher mit unauffälligen Frühsymptomen beginnen und mit völliger Arbeitsunfähigkeit oder sogar Suizid enden können.

Der Begriff ist nicht eindeutig definiert, aber vielleicht deswegen so populär, weil das “Ausbrennen” eine starke Metapher ist und daher insbesondere von Journalisten und uns Trainern gerne und häufig benutzt wird.  Dennoch ist Burnout bis jetzt keine Behandlungs-, sondern lediglich Rahmen- oder Zusatzdiagnose.

Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, empfehle ich Ihnen das Grundlagenwerk von Matthias Burisch: Das Burnout-Syndrom.

Ich habe das Buch jetzt bereits zum zweiten Mal gelesen und muss zugeben, dass für mich mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Allerdings liegt das nicht an der Arbeit des Autors, sondern an der Materie.

Einfacher macht es sich Alan Henry in seinem Artikel How to Recognize the Signs of Burnout Before You’re Burned Out. Zunächst beschreibt er verschiedene Anzeichen des Phänomens und lehnt sich dabei stark an die Arbeit von Freudenberger an:

  • Unzufriedenheit bez. der Arbeit und abfällige Bemerkungen darüber
  • Schleichende Erschöpfung
  • Gefühlter Stillstand, Gefühl der Sinnlosigkeit
  • Langeweile und zunehmende Distanziertheit von der Aufgabe
  • Übermäßiger Drang zum Aufschieben
  • Undefinierbares Unwohlsein und Stressempfinden
  • Verzicht auf freie Zeit

So weit, so gut schlecht. Die Tipps von Alan zur Vermeidung von Burnout scheinen mir jedoch ein wenig hilflos zu sein:

  • Machen Sie so oft wie möglich Pause
  • Planen Sie sofort Ferien ein
  • Werfen Sie Ballast über Bord und konzentrieren Sie sich auf das, was Sie lieben
  • Führen Sie ein Tagebuch

Ähnliche simple Tipps gibt uns eine Dame namens Nicole: 6 Simple Ways to Avoid Burnout. Sie hat dazu auch eine schöne Infografik dazu erstellt.

Mir scheinen derlei Tipps allzu “simpel” zu sein und außerdem das Problem unzulässig zu individualisieren. Wirksamer Schutz vor derlei Unbill besteht aus zwei Komponenten:

Verhältnis- und Verhaltensprävention

Und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Wenn Sie dazu mehr lesen wollen, dann empfehle ich Ihnen mein Fachblog Arbeit statt Stress. Dort schreibe ich zu Themen der psychischen Belastung am Arbeitsplatz aus der Sicht eines Sicherheitsingenieurs.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie sich die Begriffe “Stress” und “Burnout” im Laufe der Jahre verändert hat, dann empfehle ich Ihnen das Buch von Patrick Kury Der überforderte Mensch: Eine Wissensgeschichte vom Stress zum Burnout.

match-610407_1920

[Foto von 445693 [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Goethes “Faust” in 229 (!) Handschriften

Vor einigen Wochen hat mich Matthias Büttner eingeladen, bei einem interessanten Projekt mitzuwirken. Er wollte ein Buch veröffentlichen mit Goethes “Faust” in verschiedenen Handschriften von allerlei Zeitgenossen.

Nun ist es veröffentlicht worden. Tatsächlich wurde des Deutschen liebstes Schauspiel “von 229 Personen Seite für Seite abgeschrieben”, wie Matthias Büttner sagt. Das Vorwort stammt von Christian Mähler, der vielen als Autor des Notizbuch-Blogs kennen.

In diesem Video sagt Matthias selbst einige Worte zu dem bemerkenswerten Projekt:

Meinen Beitrag werden Sie in dem Buch leider vergeblich suchen. Ich habe es vermasselt, indem ich die Einladung von Matthias schlicht habe im Sande verlaufen lassen. Was ich hiermit bereue, Asche auf mein Haupt. Ich bitte Matthias um Entschuldigung.

Allerdings habe ich bei einem ähnlichen Projekt schon einmal mitgemacht. Bei der Vertonung von David Foster Wallace Jahrhundertwerk “Unendlicher Spaß”. Meinen Beitrag finden Sie hier: Auszüge aus einer Schadensmeldung über den Unfall eines Maurers an die Versicherung.

Immerhin.

1 Antwort

Nehmen Sie sich eine Auszeit!

Morgen ist Donnerstag und vielleicht der richtige Zeitpunkt darüber nachzudenken, wie Sie das kommende Wochenende verbringen wollen. Wenn Ihnen dazu nichts Zwingendes einfällt, dann hilft Ihnen vielleicht ein Beitrag auf dem 5vorFlug-Reiseblog weiter: Tipps für kleine Auszeiten zwischendurch.

In dem Artikel empfehlen die Autoren

  • Entspannung für Zuhause
    Wie wäre zum Beispiel ein selbst inszeniertes Candlelight-Dinner oder ein hausgemachter Wellnesstag?
  • Die Erkundung des eigenen Heimatorts
    Diesen Tipp habe ich selbst schon an meinen verschiedenen Wohnort ausprobiert und für gut befunden. Mein Tipp: Schlüpfen Sie doch einmal in die Rolle eines ortsfremden Touristen und marschieren zum örtlichen Fremdenverkehrsbüro. Dort lassen Sie sich mit entsprechenden Prospekten ausstatten und los geht die Tour durch die eigene Heimatstadt. Auch ein Studieren der ortseigenen Website kann nicht schaden.
    Vielleicht können Sie sich sogar einer Stadtführung für Touristen anschließen. Ich muss gestehen, dass ich dort so einiges erfahren habe, was mir neu war. Und das, obwohl ich in dieser Stadt aufgewachsen bin.
    BTW: Kennen Sie schon alle Museen Ihrer Stadt?
  • Wechseln Sie das Element
    und gehen Sie ins Wasser. Sicher gibt es in Ihrer Nähe  ein schönes großes Schwimmbad eine Therme oder eine Sauna. Meistens sind diese Angebote heute ja in Wellness-“Oasen” kombiniert.
  • Erkundung der Umgebung
    Auch hier gilt Ähnliches wie bei der Erkundung des Heimatorts. Kaufen Sie sich doch einfach einen Reiseführer für die Gegend, in der Sie leben. Sie werden staunen, was Sie noch alles nicht kennen und was es zu entdecken gibt.
    Vielleicht lohnt sich auch eine Spritztour in das benachbarte Ausland, wenn Sie nicht zu weit weg wohnen. Ich gebe zu, in dem Dreiländereck DACH bin ich da etwas verwöhnt.

Wir haben uns über das Wochenende zum 1. Mai so eine kleine Auszeit gegönnt und waren am Lago d’Orta. Nach etwas mehr als 4 Stunden Fahrzeit waren wir da.

Der Erholungswert eines solchen Kurzurlaub ist gar nicht zu überschätzen.

Schreibe eine Antwort

Checkliste für Präsentationen

Offensichtlich habe ich es gerade etwas mit Checklisten. Nachdem ich vor ein paar Tagen schon eine zur Einsatzfähigkeit von Datenprojektoren veröffentliche habe, folgt diesmal eine generell zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Präsentationen.

Sie stammt von Scott Berkun, der sie als Ergänzung zu seinem Buch Bekenntnisse eines Redners veröffentlicht hat: Speaking checklist for great talks. Sie finden dort Punkte zum Abhaken für die einzelnen Phasen:

  • Vorbereitung
  • Aufbruch zur Veranstaltung
  • Während der Veranstaltung
  • Nach der Präsentation

Sie können die Checkliste auch direkt als pdf-Datei herunterladen.

Das Buch von Scott Berkun habe ich seinerzeit mit großem Gewinn gelesen. Ich kann es Ihnen nur empfehlen.

Schreibe eine Antwort

Tagging–Tipps für Evernote

Bei der Organisation der Notizen in Evernote scheiden sich die Geister. Die einen legen für jedes Themengebiet eigene Notizbücher an, die anderen schwören auf die Vergabe von Tags. Letzteres sind nichts anderes als “Etiketten” mit Schlagwörtern, unter denen Sie schnell die relevanten Notizen finden können.

Ich persönliche fahre Evernote mit einer Mischung aus beidem. Allerdings nicht aus Kalkül, sondern weil es einfach “so gewachsen ist”. Bei einem Neustart mit Evernote würde ich vermutlich das Tagging bevorzugen.

Enrico Nahler zeigt Ihnen in einem Video, wie Sie Tags in Evernote anlegen und vor allem auch nutzen können: The most simple and effective Evernote Tagging System.

Das ist aber noch nicht alles. Im folgenden Video zeigt Enrico, wie Sie mit ein paar einfachen Tricks mit Ihren Tags eine schöne Übersichtsseite (Dashboard) einrichten können: How to Create an Awesome Graphic Dashboard in Evernote.

Auf so etwas muss man erst einmal kommen. Das ist schon genial!

Schreibe eine Antwort

Das Problem (nicht nur) der Softwareentwicklung

Dieser Tage bin ich über ein nettes Diagramm gestolpert, dass “das Problem der Softwareentwicklung” darstellt. Diese Einschränkung ist m. E. überflüssig. Ein ähnliches Diagramm haben wir auch schon Mitte der 1990er benutzt, um den Zusammenhang von Kundenerwartungen, Produkt- und Servicequalität zu illustrieren. Sie können es also auf alle möglichen Produkte und Dienstleistungen anwenden. Es ist allgemeingültig.

Schreibe eine Antwort

Wie Sie einen Projektor einrichten

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel verfasst, in dem ich das Hohelied auf die Checkliste gesungen habe. Wie praktisch eine solche Liste ist, können Sie erahnen, wenn Sie den Beitrag von David Katzmaier lesen: How to set up a projector.

Wie der Titel verrät, geht es um die richtige Einstellung des Projektors vor einem Vortrag. Hier sind die Punkte, die Sie vor Ihrer Präsentation durchgehen sollten um das Funktionieren der Technik zu gewährleisten:

  1. Finden Sie den richtigen Ort, um den Projektor aufzustellen
  2. Falls Sie einen Bildschirm verwenden, stellen Sie ihn ein
  3. Optimieren Sie das Licht
  4. Stöpseln Sie alles zusammen und schalten Sie die Geräte ein
  5. Projizieren Sie ein Testbild, z. B. das hier
  6. Justieren Sie den Projektor mit einem Testbild
  7. Wählen Sie den richtigen Modus aus
  8. Optimieren Sie evtl. den Klang
  9. Schalten Sie das Licht aus und legen Sie los!

Falls Sie jetzt nicht auf die Schnelle wissen, was sich hinter einem bestimmten Checkpunkt verbirgt, dann gibt Ihnen David wertvolle Hinweise zu dem betreffenden Punkt.

Manchmal nützt aber auch die beste Checkliste nichts.
Hier ein Schwank aus meinem Leben:

Während eines Vortrags vor großem Publikum kämpfte ein Redner mit völlig willkürlichem Hin- und Herspringen der Folien. Zuerst dachen wir, er hätten versehentlich die automatische Bildfolge aktiviert. Das hätte aber nicht erklärt, warum die Folien wieder zurücksprangen. Schließlich stellte sich heraus, dass der Präsentierende einen Ordner auf die Laptopmaus gelegt hatte. Jedes Mal, wenn er an den Ordner stieß, wurde unabsichtlich die Maus geklickt und die Folien vor- und zurückbewegt.

Wie sagen unsere amerikanischen Freunde? Richtig:

Shit happens!

projector-1102271_1920

[Foto von Tomasz Mikołajczyk [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Projektmanagement mit WordPress

Wenn Sie bloggen und sich gleichzeitig im Projektmanagement tummeln, dann wird es Sie vielleicht interessieren, dass Sie auch WordPress als Werkzeug einsetzen können. Wie Sie sich denken können, benötigen Sie dazu einschlägige Erweiterungen.

Brian Jackson stellt einige dieser Erweiterungen vor: Top 6 WordPress Project Management Plugins. Es handelt sich hierbei um:

  1. WP Project Manager
  2. CQPIM WordPress Project Management
  3. Project Manager by UpStream
  4. Kanban Boards for WordPress
  5. Project Panorama
  6. Smarty Pants Client Project & Document Manager

Wie so oft, gibt es diese Programme in einer eingeschränkten Version und einer Premium-Variante, für die Sie dann bezahlen müssen. Wie Sie schon an den Namen der Erweiterungen sehen können, finden Sie Lösungen für alle möglichen PM-Philosophien (s. Kanban Boards for WordPress).

Ob es sinnvoll ist, WordPress als PM-Werkzeug zu benutzen, muss ich Ihnen überlassen. Ich bin da nicht ganz überzeugt.

In diesem Zusammenhang weise ich den geneigten Leser auch auf diese älteren ToolBlog-Artikel hin. Ich bitte um gefällige Beachtung:

wordpress-973439_1920

[Foto von 27707 [via pixabay], (CC0 Public Domain)]

Schreibe eine Antwort

Wie Sie Lampenfieber bekämpfen

Jeder kennt das, die einen mehr, die anderen weniger: Die Angst vor dem Sprechen vor der Gruppe.

Ich meine, irgendwo einmal gelesen zu haben, dass die Ursachen für diese Angst tief in unserem Inneren vergraben sind. Wir haben nämlich die Urangst, den Schutz der Gruppe zu verlieren, wenn wir sie verlassen und dies sogar dadurch markieren, dass wir uns vor die Gruppe stellen. Ich bin kein Anthropologe, aber ich kann diese Begründung für das Auftreten des berüchtigten Lampenfiebers durchaus nachvollziehen, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, wie schon Aristoteles bemerkte.

Außerdem helfen uns derartige Betrachtungen auch nicht weiter, wenn wir eine Rede halten oder präsentieren müssen. Hier sind praktische Tipps gefragt. Solche, wie Sie sie beispielsweise in der Infografik How to Overcome Public Speaking Fear bekommen. Schauen Sie selbst:

Weiterlesen

Schreibe eine Antwort

Edward Tufte über Daten, Analyse und Wahrheit

Als ich mich vor einiger Zeit mit Tim Themann über die Visulisierung “trockener” Daten unterhalten habe, gab er mir den Tipp, mich mit den Ideen von Edward Tufte zu beschäftigen. Das werde ich tun. Falls Sie das auch vorhaben, dann hilft uns beim Einstieg vielleicht dieses Video mit einem Vortrag des Meisters: Edward Tufte on Data, Analysis, & Truth.

[via Presentation Zen]

Schreibe eine Antwort