In eigener Sache: Es klemmt!

Liebe Leserinnen und Leser,

leider habe ich momentan keinen Internetanschluss mehr in meinen Büro. Das erschwert für mich das Schreiben im und die Recherche für das ToolBlog beträchtlich. Aus diesem Grund werden hier in der nächsten Zeit entweder gar keine oder nur wenige kurze Beiträge erscheinen.

Natürlich werde ich versuchen, dennoch den einen oder anderen Artikel über andere Kanäle hier zu platzieren. Inwieweit mir das gelingt, weiß ich noch nicht. Ich hoffe, das Drama ist bis 10. Oktober beendet, denn dann hat sich der Techniker erneut angesagt.

Telefonisch bin ich über Festnetz ebenfalls nicht zu erreichen. Schreiben Sie mir doch bitte eine E-Mail oder rufen Sie mich auf meinem Mobiltelefon an (Meine Kunden kennen die Nummer). Ich melde mich dann umgehend bei Ihnen.

Mittlerweile bin ich wieder am Netz angeschlossen. Aber es hat sich in der Zwischenzeit viel Arbeit angehäuft. Ich bitte also dennoch um Nachsicht, wenn hier die nächsten Tage etwas Ruhe einkehrt.

 

BTW: Ich habe zum ersten Mal eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingereicht und bin gespannt, was dabei herauskommt. Auf jeden Fall war die Dame am Telefon dort sehr hilfsbereit und freundlich.
Vielleicht ergibt sich aus der ganzen Sache auch ein eigener ToolBlog-Artikel. Wer weiß…

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Wie Sie Ihr persönliches RIM bauen

Wenn Sie nicht wissen, was ein RIM ist, dann befanden Sie sich bis vor etwa einer Viertelstunde in bester Gesellschaft, in meiner nämlich. In der Zwischenzeit habe ich mich jedoch schlau gemacht und weiß, dass RIM für Records and Information Management steht. Im Deutschen wird dies wie immer etwas trocken mit dem Begriff Schriftgutverwaltung belegt.

Wie Sie sich eine solche Schriftgutverwaltung aufbauen können, erklärt Ihnen in einer sechsteiligen Artikelreihe Jacki Hollywood Brown. Diese Themen werden besprochen:

  1. Allgemein anerkannte Regeln der Schriftgutverwaltung
    Hier erfahren Sie, welchen Kriterien ein RIM genügen sollte.
  2. Dokumenttypen und Inventarisieren
    Jacki unterscheidet zwischen aktiven, inaktiven und unverzichtbaren Dokumenten. Sie lernen, wie man seine Dokumente inventarisieren kann,
  3. Verwalten von Aufbewahrungsfristen
    Sie wissen schon, Steuerkram und ähnliches.
  4. Effizientes Wegwerfen von Dokumenten
    Sie bekommen die Papier- und die elektronische Variante erklärt.
  5. Scannen von Dokumenten
    Interessant ist hier die rechtliche Seite. Inwieweit darf man zum Beispiel amtliche Dokument scannen ohne das Sie Ihre Gültigkeit verlieren? Wie das in der Juristenrepublik Deutschland (JRD) gehandhabt wird, können Sie hier, hier oder hier nachlesen.
  6. Aufbau eines Ablagesystems
    Über Philosophien zur Dateiablage kann man sicher ganze Bücher füllen. Hier finden Sie Hinweise sowohl für die Papierablage als auch für die elektronische Variante. Wichtig ist der Hinweis, dass der Aufbau beider Ablagen in etwa gleich sein sollte.

Zum letzten Punkt: Ich persönlich bin ja ein Freund der chaotischen Lagerhaltung. Warum soll ich mich mit irgendwelchen Ablagesystemen herumärgern, wo ich doch einen Rechenknecht habe? Das dieses Ablegen auch mit Dokumenten 1.0 funktioniert, beweist die Archivierungslösung fileee. Diese Anwendung kombiniert Smartphone und Pappkarton, wie ich im ToolBlog bereits früher beschrieben habe.

Ich finde Jackis Artikelreihe sehr nützlich. Hier bekommen Sie alle notwendigen Informationen zum Aufbau Ihrer persönlichen Schriftgutverwaltung (welch ein Wort!).

422737 / Pixabay

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Wie Sie doppelte Evernote-Einträge vermeiden

Wenn Sie Evernote so intensiv nutzen wie ich, dann speichern Sie sicher auch den einen oder anderen Artikel aus dem Internet in eines Ihrer Notizbücher. Mit der Zeit kommt da einiges zusammen. Da kann es schon sein, dass Sie auf eine interessante Website stoßen, die schon einmal besucht und in Evernote gespeichert hatten. Das Problem ist nur, dass Sie genau das in er Zwischenzeit vergessen hatten. Die Folgen sind Doubletten, die die Anzahl Ihrer Notizen unnötig aufblähen.

Wenn Sie den Chrome-Browser nutzen, dann gibt es genau für dieses Problem eine Lösung: Evernote Duplicated – EVERDU. Diese kostenfreie Erweiterung schaut in Ihren Notizen nach, ob dieser Link von Ihnen schon einmal gesichert wurde.

Getestet habe ich die Erweiterung noch nicht, aber bereits installiert. Ich bin gespannt. Wenn das Programm das tut, was es verspricht, dann ist es m.E. sehr nützlich.

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10 Tipps für den Gebrauch von Twitter

Immer wieder werde ich von Teilnehmern in meinen Workshops gefragt, was ich eigentlich an Twitter finde. Tatsächlich erschließt sich der Sinn von Twitter nicht von jetzt auf gleich. Als ich 2009 meinen Twitteraccount eröffnete, habe ich auch nach relativ kurzer Zeit die Flinte ins Korn geworfen, da mir zunächst die Anwendungsmöglichkeiten verschlossen blieben.

Geändert hat sich das während des GTD Summit in San Francisco, an dem ich als Blogger teilnehmen durfte. Damals habe ich das ruhende Twitterkonto wieder reaktiviert, denn ich wollte in Deutsch über die Konferenz twittern. Twitter half mir damals während des Summits, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Durch die Tweets war ich immer darüber informiert, was gerade in den parallel laufenden Workshops lief, an denen ich nicht teilnehmen konnte. Eine Art „elektronische Hummel“ also, die Open-Space-Kenner wissen, was ich meine.

Das Schönste an Twitter ist für mich jedoch, dass ich durch das Zwitschern nette Mitmenschen auch im realen Leben kennengelernt habe. Wenn man sich auf einem Barcamp etc. zum ersten Mal begegnet, dann kennt man denjenigen schon irgendwie („Ach Du bist das!“). Damit geht die notwendige Zeit zum Beschnuppern nahezu gegen Null, denn man weiß ja aufgrund der Tweets schon ungefähr, wie er/sie tickt. Umgekehrt liest man danach die Tweets noch einmal mit anderen Augen, denn nun gibt es ein Gesicht hinter den Tweets.

Wie Sie Twitter zu noch ganz anderen Zwecken einsetzen können, zeigt uns Connie Malamed in ihrem Artikel 10 Ways to Learn From Twitter.  Sie können

  1. mit Twitter die neuesten Nachrichten empfangen,
  2. Twitter als Suchmaschine benutzen
  3. An Twitter Chats teilnehmen
  4. Über geeignete Listen ein Netzwerk aufbauen
  5. zeitnah Ratschläge bekommen (#followerpower)
  6. in Konferenzen einen Backchannel eröffnen (s. o.)
  7. Content erzeugen und teilen
  8. Twitter als Recherchetool nützen
  9. Twitterfreunde auf Konferenzen treffen (s. o.)
  10. allerhand fachbezogene Informationen beziehen

Zu jedem dieser Anwendungsmöglichkeiten gibt Ihnen Connie einige zusätzliche Hintergrundinformationen zu Tools und nützlichen Twitteraccounts.

Für mich ist Twitter das soziale Netzwerk, das ich am intensivsten nutze. Allerdings hat es auch seine Grenzen. Tiefgründige philosophische Erörterungen sollten Sie auf diesem Kanal nicht erwarten, auch wenn manche Zeitgenossen das immer wieder probieren. Manches passt halt nicht in 140 Zeichen.

BTW:
Wenn Sie Lust haben, dann folgen Sie mir doch auf Twitter.
Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.

Aquilatin / Pixabay

 

Buch zum Thema Backchannel (Werbung)

 

 

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Aufgewärmt: Zimbardos Zeitparadox

Philip Zimbardo ist wohl einer der bekanntesten Psychologen unserer Zeit. Er hat 1971 das berühmt-berüchtigte Stanford-Experiment durchgeführt. Unzählige Artikel sind darüber geschrieben worden, der Stoff ist sogar verfilmt worden. Letztes Jahr hat Philip Zimbardo ein Buch zum Umgang mit der Zeit geschrieben: Die neue Psychologie der Zeit – und wie sie Ihr Leben verändern wird.

Nach Zimbardo und seinem Koautor John Boyd nehmen wir die Zeiten in unterschiedlicher Ausprägung (insgesamt 6 Zeitperspektiven) wahr:

  1. Vergangenheit
    • negative Vergangenheit
    • positiver Vergangenheit
  2. Gegenwart
    • fatalistisch
    • hedonistisch
  3. Zukunft
    • Zukunft
    • transzendentale Zukunft

In der Regel bevorzugen wir die Perspektiven unterschiedlich stark. Welche positiven und negativen Konsequenzen das hat, können Sie in dem Buch nachlesen. Bei mir gab es einige ausgesprochene Aha-Erkenntnisse, z. B. ahne ich jetzt, warum manche Zeitgenossen es trotz großer Anstrengungen nicht schaffen, ihre Vorhaben erfolgreich in die Tat umzusetzen . Die Autoren belassen es aber nicht bei der Diagnose. Sie geben auch praktische Tipps, wie wir unsere Perspektive verändern können.

Zu dem Buch gibt es auch eine Website: The Time Paradox. Sie finden dort auch die Fragebögen, mit denen Sie Ihre ganz persönliche bevorzugte Zeitperspektive herausfinden können. Sie sollten aber das Buch lesen, um die Ergebnisse richtig interpretieren zu können.

Übrigens gibt es zu diesem Thema auch ein Aufzeichung eines Vortrags von Prof. Zimbardo: The Secret Powers of Time.

 

Eine DVD mit einem Vortrag von Philipp Zimbardo zum Thema „Zeit“ (Werbung)

 

[Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung zweier Artikel
im ToolBlog vom 14. 10. 2010 und 10. 11. 2011]

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10 Tipps fürs Aufräumen

Wenn Sie den Frühjahrsputz in diesem Jahr verpasst haben, dann machen Sie doch jetzt im Herbst einen neuen Anlauf. Auch in den kommenden kalten Wochen möchten Sie die Zeit doch sicher in einem aufgeräumten Haus verbringen.
Allerdings sollten Sie das Reinemachen mit einem gewissen System verbinden und gezielt vorgehen, sonst verlieren Sie wahrscheinlich schnell die Lust, weil Sie sich verzetteln.

Lisa Westmoreland gibt Ihnen in ihrem Artikel 10 Ways To Declutter Your Home (And Life!) ein paar nützliche Hinweise mit auf den Weg:

  1. Sortieren Sie Ihre Sachen nach Kategorien, nicht nach Örtlichkeit
    Die meisten von uns, ich eingeschlossen, räumen nach Örtlichkeit auf: Erst die Garage, dann die Küche, dann das Wohnzimmer usw. Das ist uneffektiv. Besser ist es, die Gegenstände in Kategorien einzuteilen und danach klar Schiff zu machen. Eine Kategorie findet dann immer einen bestimmten Platz. Zuerst alle Bücher, dann alle CDs usw.
  2. Beurteilen Sie jedes Teil danach, ob Sie wirklich Spaß daran haben
    Überlegen Sie sich, wenn Sie mit dem Wegwerfen zögern, ob der Gegenstand für Sie notwendig oder nützlich ist. Zumindest sollten Sie Ihre Freude an ihm haben. Ist das nicht der Fall, ab in die Tonne.
  3. Stufen Sie Kleidung nicht zu Freizeitklamotten herunter
    „Das kann ich immerhin noch zuhause anziehen“ ist zumeist der Einstieg in die heimische Altkleidersammlung. Geben Sie die Sachen lieber tatsächlich in den Second-Hand-Shop oder in den Kleiderladen der örtlichen Tafel. Dann können Sie wenigstens sicher sein, dass irgendjemand Ihre ausrangierten Kleider tatsächlich nutzt.
  4. Bei ungelesenen Büchern heißt „irgendwann“ meistens „nie“
    Hier widerspreche ich der Autorin ausdrücklich! Ich habe tatsächlich schon oft erlebt, dass ich ein Buch zur Hand genommen habe, das ich vor Jahren gekauft, aber bis dato nicht gelesen hatte. Wenn Sie sich dennoch von manchen Büchern trennen wollen, dann probieren Sie es doch einmal bei Buchankäufern wie Momox oder Rebuy.
  5. Trennen Sie sich von den Papierstapeln
    Da ich meinen Papierkram in Noguchitüten verpackt habe, löst sich bei mir dieses Problem von alleine. Der Tipp, alles Papier einzuscannen, ist m.E. nur eine Verlagerung der Unordnung vom Schreibtisch auf den Rechner. Überlegen Sie lieber ernsthaft, ob und wozu Sie ein Dokument tatsächlich brauchen.
  6. Keine Schuldgefühle beim Wegwerfen!
    Sie kennen das: Man will das selbstgemalt Bild der Schwiegermutter einfach nicht wegwerfen. Schon beim Gedanken daran meldet sich das schlechte Gewissen. Lassen Sie sich nicht davon beeindrucken. Weg damit, verscherbeln Sie es!
  7. Werfen Sie Verpackungen weg
    Heben Sie nicht die Verpackung von jedem erworbenen Gadget auf. Das müllt Ihnen nur den Keller zu. Auch Gebrauchtanweisungen finden Sie in der Regel im Netz, falls Sie sie brauchen.
  8. Trennen Sie sich von Kruscht
    Sie wissen schon: Kabel, Adapter, Aufkleber und anderen Krempel oder Kruscht auf Schwäbisch.
  9. Misten Sie Fotos und Erinnerungsstücke aus
    Siehe hierzu Punkt Nr. 6. Gilt auch für Postkarten, alte Eintrittskarten und andere „wertvollen“ Erinnerungsstücke.
  10. Verstauen Sie Dinge erst, nachdem Sie sie gesichtet haben
    Guru David Allen sagte einmal in einem Seminar, ein Archiv könne immer so groß sein, wie der Platz, den man dafür zur Verfügung stelle. Bevor sich also ein ausgeklügeltes Regalsystem anschaffen, entscheiden Sie erst, was Sie tatsächlich benötigen. Dies ist eine Analogie zum Einscannen unter Punkt Nr. 5.

Fairerweise weist die Autorin des Artikels auf die Quelle hin, die sie zu diesen Tipps inspiriert hat. Es handelt sich um Marie Kondo, den strahlenden Stern am Aufräum- und Ordnungshimmel. Über sie habe ich im ToolBlog schon öfters berichtet:

Hans / Pixabay

 

Bücher von Marie Kondo (Werbung)

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Wie Sie beim Lesen richtig Anmerkungen machen

Vor einigen Tagen hatte ich einen Artikel zu Luhmanns Zettelkasten geschrieben, der durchaus auf einige Resonanz gestoßen ist. Allerdings: Man soll den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun.

Bevor man mit dem „Verzetteln“ überhaupt anfangen kann, muss man über die entsprechenden Notizen zur jeweiligen Lektüre verfügen. Da kam mir heute ein Beitrag gerade recht, in dem beschrieben wird, wie man Bücher zweckmäßig mit Anmerkungen versieht: How to Annotate a Book.

Von der Wahl des richtigen Werkzeugs (Textmarker oder Post-it-Note?) bis zu den Möglichkeiten der Zusammenfassung erfahren Sie reich bebildert Schritt für Schritt, wie Sie nützliche Exzerpte erstellen können. Diese Notizen lassen sich dann wunderbar in den Zettelkasten einordnen, wo sie dann weiterverarbeitet werden können.

Für mich genau der richtige Artikel zum richtigen Zeitpunkt.

Anmerkungen zu Büchern

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Das Buch „Creability“ geht an…

Anja K.

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte mir die Kontaktdaten schicken, damit ich das Buch versenden kann.

Allen Anderen ein  herzliches Dankeschön fürs Mitmachen.
Vielleicht das nächste Mal, ich verlose immer wieder mal ein Buch hier im ToolBlog.

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Die große Methodensammlung zur Erwachsenenbildung

Seit meine Tochter als Grundschullehrerin im Schuldienst ist, habe ich aufgehört, über Lehrerinnen und Lehrer zu lästern. Sozusagen als Zaungast durfte ich während ihres Studiums und auch danach miterleben, wie viel an Theorie und Praxis für einen guten Unterricht nötig ist. Jeder von uns hat die Schule besucht und so meinen viele, sie verstünden etwas von Pädagogik. Dem ist nicht so, denn auf diese Weise sieht man nur eine Seite der Medaille.

Wie facettenreich die Methoden sind, die derzeit an vielen unserer Schulen verwendet werden, zeigt die Methodensammlung der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW). Lassen Sie sich von diesem grauenhaften Bürokratennamen nicht täuschen. Sie finden in der Methodensammlung eine bunte Palette von aktivierenden Methoden nicht nur für die Schule, sondern auch für die Erwachsenenbildung. Sie soll helfen (Zitat):

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu motivieren und zu aktivieren,
  • Problemerleben und Erwartungen transparent zu machen,
  • Erfahrungen und Kompetenzen aufzurufen und zu nutzen,
  • Mitbestimmungs- und Selbstorganisationsprozesse zu organisieren,
  • ein Klima kollegialer Kooperation herzustellen.

Die Methodensammlung ist nicht nur sehr umfangreich, sondern auch bedienerfreundlich. Sie können in einer Matrix vorauswählen, für welche Phase sie Methoden benötigen, z.B. zum Kennenlernen, für Partnerarbeit, Gruppenarbeit usw. Es werden Ihnen dann nur die Methoden angezeigt, die für den jeweiligen Zweck geeignet sind. Zu allen Methoden gibt es einen kompakten Steckbrief, in dem der Verlauf und die benötigten Materialien beschrieben werden. Sie finden dort auch einen Kommentar, der Sie mit dem Einsatzzweck und evtl. Stolperstellen vertraut macht.

Alle Methoden können Sie auch als pdf-Datei herunterladen. Für die Kinästheten unter den Lesern gibt es die Methodensammlung auch in Form von Karteikarten in einer ansprechenden Box. Allerdings kostet sie dann etwas, wenn auch nicht die Welt.

Wenn Sie Trainerkollegin oder -kollege sind oder sonst öfters mit dem Thema Seminar und/oder Workshop befasst sind, dann kann ich Ihnen diese Methodensammlung nur ans Herz legen.

Seminar - Gruppenarbeit

 

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Papst Franziskus über die Krankheiten der Führung

Auch wenn ich als Mitglied der evangelischen Kirche das andere Parteibuch in der Tasche trage, so muss ich doch gestehen, dass es sich für mich immer wieder lohnt, hinzuhören, wenn Papst Franziskus etwas zu sagen hat.

In einer Weihnachtsansprache Anno 2014 hat sich Papst Franziskus mit Führung beschäftigt und in dieser Rede (Predigt?) von den 15 Krankheiten der Führung gesprochen. Die Krankheiten, die er benennt, sind:

  1. Die Krankheit, sich „unsterblich“, „immun“ oder sogar „unentbehrlich“ zu fühlen
  2. Der „Martalismus“ (von „Marta“ abgeleitet), der übertriebene Fleiß
  3. Die geistige und geistliche „Versteinerung“
  4. Die Planungswut und der Funktionalismus
  5. Die schlechte Koordination
  6. Der geistliche Alzheimer
  7. Rivalität und Eitelkeit
  8. Die Krankheit der existenziellen Schizophrenie
  9. Die Krankheit des Geredes, des Gemunkels und des Tratsches
  10. Die Krankheit, den Vorgesetzten zu vergöttern
  11. Gleichgültigkeit gegenüber den Anderen
  12. Die Krankheit der Totengräbermiene
  13. Die Krankeit des Hortens

Sie sehen schon, Papst Franziskus diagnostiziert hier Krankheiten, die das ganze Spektrum des Management abdecken. Sie finden Hinweise zu persönlichem Verhalten ebenso wie zum Umgang mit den Mitmenschen, aber auch zu Projektmanagement und Selbstorganisation.

Papst Franziskus hat diese Krankheiten, ihrer Symptome und möglicher Heilung in seiner Ansprache näher erläutert (Download pdf-Datei). Natürlich nimmt er dabei stets Bezug auf die Heilige Schrift, wer wollte ihm das verübeln.

Aber selbst wenn Sie nicht viel mit Religion und Kirche am Hut haben, die Lektüre dieser Rede lohnt sich allemal. Gerade auch für die Menschen, die sich mit Arbeiten auf Augenhöhe oder New Work beschäftigen. Es steckt viel Weisheit in seinen Worten.

[via Gary Hamel in Harvard Business Review]

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