Die ungehobenen Schätze des Marc Andreessen

Wenn Sie ein netzaffiner Mensch sind, dann brauche ich Ihnen nicht zu erklären, wer Marc Andreessen ist. Die Anderen, die ihn nicht kennen, finden eine ausführliche Biographie bei der allwissenden Wikipedia.

Zu früheren Zeiten hat sich Marc als Blogger betätigt. Mittlerweile finden sich seine spannenden Artikel in einem Archiv mit dem Namen Pmarchive. Wenn Sie dort ein wenig stöbern, finden Sie so manche Perle, die uns genussvoll mit der Zunge schnalzen lässt. Die Artikel sind zusammengefasst zu Guides zu den Themen Start-ups, Selbstorganisation oder Karriereplanung.

Mich als Herausgeber des ToolBlogs interessiert natürlich besonders der Bereich Selbstorganisation: Pmarca Guide to Personal Productivity. Er ist nicht mehr ganz jung, aber dennoch mit hochinteressanten Inhalten bestückt. Es lohnt sich, ein bisschen hin- und her zu scrollen. Sie werden den einen oder anderen wertvollen Tipp finden.

By Brian Solis (IMG_8642) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

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Unmögliche Tipps, die Sie produktiver machen!

Ich gebe zu, ich habe schon immer mit manchen offenbar unumgänglichen Produktivitätstipps gehadert. Ganz oben auf meiner persönlichen Liste steht der “Eat-That-Frog”-Tipp. Sie wissen schon, das ist der Ratschlag, man solle den Arbeitstag mit dem dicksten Brocken beginnen. Der Sinn dahinter hat sich bei mir bis heute nicht erschlossen, da kann Stephen Covey noch so schöne Videos dazu zeigen. Ich ziehe es vielmehr vor, den Arbeitstag mit einer leichten Routineaufgabe zu beginnen, die zu allem Überfluss auch noch Spaß machen sollte. So komme ich richtig in Schwung. Das wiederum dient meiner Produktivität.

Leo Widrich hat noch mehr Tipps auf Lager, die scheinbar widersprüchlich sind, aber dennoch Ihre persönliche Produktivität steigern. Dies sind seine “10 of the Most Controversial Productivity Tips That Actually Work“:

  1. Geben Sie auf
  2. Verschieben Sie (aber strukturiert)
  3. Hören Sie auf, den Ausdruck “Guter Job!” zu verwenden (gilt eher für den amerikanischen Kulturraum, bei uns könnt man den Ausdruck öfters gebrauchen)
  4. Arbeiten Sie weniger
  5. Hören Sie auf “Ja” zu sagen
  6. Machen Sie sich nichts draus, abgelehnt zu werden
  7. Benutzen Sie mindestens Facebook, Twitter und noch 3 andere soziale Netzwerke
  8. Befassen Sie sich am Morgen zuerst mit Ihren E-Mails
  9. Hören Sie auf, anderen Ihre Ziele zu erzählen oder sie zu visualisieren
  10. Erfüllen Sie eine unmögliche Aufgabe

Zu jedem dieser Tipps gibt uns Leo wichtige Erläuterungen zum Hintergrund. Meine Bilanz? Die Punkte 2, 6, 7 und 8 verfolge ich konsequent, am Punkt 4 und 5 arbeite ich noch.

Wie bitte? Doch, mit meiner Produktivität bin ich zufrieden. Nicht immer, aber fast immer.

 

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Die Tweets der Woche (KW 34/15)

Die letzte Woche ist nicht allzuviel passiert. Ich musste (durfte) die Dinge aufarbeiten, die während des Urlaubs liegen geblieben waren. Wir waren in Litauen und Lettland. Schön war es und ich denke daran, hier oder anderen Orts einen kleinen Reisebericht zu verfallen. Schaun wir mal.

Hier die Links der Woche:

Weiterlesen

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Arbeit 4.0: Eine Diskussion

In der Reiht SWR2 – Forum diskutierten vor einigen Tagen

unter der Leitung von Eggert Blum das Thema “Arbeit 4.0 – Ist der Acht-Stunden-Tag Geschichte?”.

Ich fand diese Diskussion sehr nützlich und möchte Ihnen daher die Aufzeichnung des Gesprächs wärmstens an Herz legen. Insbesondere die Beiträge von Herrn Hoff und Herrn Bosch waren für mich sehr informativ. Herrn Baecker konnte ich nicht immer folgen, aber das geht vielen anderen auch so, wie ich weiß.

Ein erhellender Diskurs, der sowohl den Gegnern wie auch den Befürwortern von Arbeit 4.0 einiges an Wasser in den Wein schütten dürfte.

So soll es sein!

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Richtig fotografieren! Der Kurs für Beginner

Ich fotografiere gerne, besonders im Urlaub. Oder besser: Ich mache Bilder. Denn mit dem Ergebnis bin ich nicht immer zufrieden. Oft hätte ich mehr aus dem Motiv machen können.

Vielleicht ändert sich das jetzt mit einem Kurs von Phil Ebiner auf udemy: Learn Photography: A Comprehensive Beginner’s Guide. In dem kostenlosen Kurs erfahren Möchtegern-Fotografen wie ich:

  • Wie die Kamera funktioniert
  • Wie man Bilder ohne die Automatik macht
  • Wie man schöne Bilder “komponiert”
  • Tipps für bestimmte Situationen
  • Spezielle Hinweise für Smartphones

Wenn Sie so einen Kurs lieber in Deutsch lesen möchten, dann ist vielleicht der “Digitale Fotokurs” oder OpenFoto das Richtige für Sie.

Viel Spaß beim Knipsen Fotografieren!

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Besprechungen: Kennen Sie solche Nervensägen?

Wir Menschen neigen zu Typisierungen, helfen Sie uns doch, mit der Vielschichtigkeit der Charaktere leichter umzugehen. Vor einiger Zeit habe ich im ToolBlog Besprechungstypen vorgestellt, wie sie von der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Schülervertretungen aus dem Jahr 1954 definiert wurden. “Besprechungszoo” nannten das die Autoren, sie verwendeten damals Tierbilder als Metafern.

Auch Saba Haider typisiert in ihren Artikel “9 most despised work personality disorders that slow productivity” nervende Besprechungsteilnehmer und weist auf eine entsprechende Infografik hin. Natürlich sind wir selbst nicht unter diesen Typen, denn

die Hölle, das sind die Anderen (Jean-Paul Sartre)

The 9 Most Despised Work Personalities

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Die Verfassung der Republik Užupis

Wie die geneigten Leser hoffentlich gar nicht bemerkt haben, war ich die letzten zwei Wochen in den Ferien. Diesmal ging die Reise nach Lettland und Litauen. Unter anderem haben wir auch die Hauptstadt Litauens Vilnius besucht. Innerhalb der Stadtgrenzen gibt es eine eigene kleine Republik mit dem Namen „Užupis“.

Wie jeder „richtige“ Staat hat auch Užupis eine Verfassung. In diesem Fall besteht sie aus 41 Rechten und/oder Geboten, von denen ich einige sehr bemerkenswert finde. Sie finden die Gebote hier im (englischsprachigen) Original oder im betreffenden Artikel in der Wikipedia.

In diesen Tagen beachte man besonders die Artikel 18 und 24. Nie waren sie so wertvoll wie heute.

Uzupio_klein

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Sind Sie Neurotiker?

Sie kennen das. Sie sitzen im Wartezimmer beim Arzt oder Friseur und blättern mehr oder weniger gelangweilt in einer Illustrierten. Und dann kommt die Seite mit dem Persönlichkeitstest auf der Ihnen ein Titel wie “Machen Sie den großen Brigitte-Test!” entgegen springt. Wer könnte da widerstehen? Obwohl wir wissen dass derlei Fragebögen in der Regel großer Mumpitz sind, möchten wir schon wissen, was als Ergebnis dabei herauskommt. Entweder fühlen wir uns dann bestätigt (“Siehste…”) oder eben nicht (“So ein Quatsch!”).

Ich weiß nicht, welchen Qualitätsstandards die “One Minute Personality Tests” auf dem PsyBlog genügen. Damit können Sie angeblich folgende brennende Fragen klären:

  1. Are You An Introvert, Extrovert or….?
  2. How Neurotic Are You?
  3. How Agreeable Are You? (dt. Übersetzung)
  4. How Open To Experience Are You?
  5. (ist irgendwie verschütt gegangen)

Wie beliebt derartige Tests sind, zeigen die Ergebnisse der einschlägigen Google-Suche. Betrachten Sie die Ergebnisse allerdings mit Skepsis und Humor. Bei anderen Tests, die für viel Geld , angeboten werden, können Sie den Humor weglassen. Dort genügt die Skepsis, allerdings in doppelter Dosis.

 

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Wie Sie einen guten ersten Eindruck hinterlassen

Ein alter Spruch aus Verkaufstraining lautet:

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

Nun ja, ob das wirklich so ist, sei dahingestellt. Aber sicher ist es schwierig, einen vermasselten ersten Eindruck in der Folge wieder gerade zu rücken. Dieses Video zeigt Ihnen, worauf Sie beim Erstkontakt achten können. Inwieweit die Tipps interkulturell gültig sind, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wenn Sie jetzt wissen, wie Sie einen guten ersten Eindruck machen können, dann bleibt noch die Frage offen, ob Sie Ihre ersten Eindruck trauen sollten. Diese Frage beantwortet Ihnen Peter Mende-Siedlecki: Should you trust your first impression?

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Was tun Sie, um etwas nicht erledigen zu müssen?

Wir alle neigen dazu, unangenehme Aufgaben vor uns her zu schieben. Mehr oder weniger. Was ich bislang nicht wusste, dass wir dazu unterschiedliche Strategien anwenden. Gemäß diesen Strategien lassen sich unterschiedlichen Typen von Aufschiebern definieren. Simone Baret fragt uns “What Kind of Procrastinator Are You?” und liefert die passende Infografik dazu. Schauen Sie hier:

Procrastinator

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